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I. 7. VerthcidiguiigSmittel Mid Kräfte der Stadt.
den Holzbrücke hatten die Aufständischen das mittlere Joch abgebro-chen und unmittelbar vor der dadurch entstandenen Lücke eine Bar-ricade aufgerichtet; eine zweite aus mannsdicken, der Länge nachübereinander geschichteten Balken war am Eingänge der Brücke er-richtet, rechts und links von derselben standen Batterien, deren Kanoneneinerseits auf das äußerste Ende der Eisenbahnbrücke, andererseitsaus eine kleine etwas oberhalb befindliche Insel hinüberspielten.Hatten die Angreifenden diese ersten Hindernisse, den Linienwall dort,die Tabor-Donau hier, bewältigt, so stellten sich ihnen die ungleichschwierigeren, weil durch beiderseits von den Verteidigern besetzteHäuserreihen geschützten Straßenverrammelungen entgegen. Diesewaren in der ersten Zeit am häufigsten da, wo sie nicht nützten, son-dern nur den Verkehr behinderten: in der durch verhältnismäßig hoheFestungsmauern geschützten inneren Stadt. Sie wurden darum aufAnordnung Bem's weggeräumt und dafür zahlreichere in den Vor-städten angelegt, wo sich in allen Hauptstraßen sowie bei den ein-mündendeu Nebengassen mitunter sehr stark und zweckmäßig aufge-führte Barricaden erhoben. Der Stolz der Aufständischen war die„Stern-Barricade" am Ausgang der Jägerzeile, von wo die zumAugarten, zum Bahnhof, zu den Schwimmschulen, zum Anlegeplatzdes Dampfschiffes, zum Lusthaus und zur'Franzens-Ketteubrücke füh-renden Straßen sternförmig auslanfen. Es war ein im Halbrundangelegter Wall, von den Würfeln des Pflasters bis zur Brusthöheaufgeführt und an der Außenseite mit Rasen und Schutt bedeckt, dieWirkung der feindlichen Geschosse zu schwächen; ein tiefer Jägergrabenschützte von allen Seiten die Brüstung, von welcher nach den sechsRichtungen des „Pratersterns" ebensoviel Geschütze gerichtet waren.
Die Bewaffneten, die nicht an die Linien oder Barricaden com-mandirt, im Wach- oder Patronillendienst verwendet waren, lagentheils in den vom Militär verlassenen Casernen, theils in den beidenLagern des Belvedere und Schwarzenberggartcns. Von den Casernenwar die am Heumarkt den Studenten eingeräumt. So lauge derErnst der Thatsachen noch nicht begonnen hatte, bot hier das Lebender vielbewunderten Legionäre ein interessantes Bild. Eines Tages sahman einen jungen Menschen von zartem Gliederbatt und auffallendknabenartigem Aussehen davor Schildwache halten: es war ein Mäd-chen, das wiederholt abgewiesen, sich zuletzt doch in die Legion einzu-