General Bein.
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den und Mobilen bei guter Laune zu erhalten. Nach seinem Todefanden sich nicht mehr als beiläufig 200 fl. vor, die kaum hinreichten,manche kleine Forderungeil älterer Gläubiger zu berichtigen.
Messenhauser war von mittlerer Statur, seine Haltung etwasgebückt, sein Auge sah nicht gerade und offen den Gegeuüberstehendenan; sein Gesicht, dessen unteren Theil ein kleiner schwarzer Bartumsäumte, war ohue bedeutenden Ausdruck, Wesen und Benehmenhatten etwas alltägliches. „Er lächelte immer in der ersten Periodeseiner neuen Stellung", sagt Dunder, „rieb sich fortwährend beimSprechen die Hände und war im allgemeinen wohlwollend und herz-lich gegen alle." Als Ober-Commandant trug er in Parade dieUniform der Nationalgarde, mit einem weißen Federbusch am Czako;sonst sah man ihn häufig in schlichter Bluse von Orleans, weißrotheFeldbinde um den Leib, den Hemdkragen herausgeschlagen, einenStürmer mit langer weißer Reiherfeder auf dem Haupte.
Das gerade Gegentheil von Messenhauser, ein Mann von wenigWorten, aber einschneidendem Handeln, war jener, den am 16. zweivom Nationalgarde-Ober-Commandanten Unterzeichnete Placate derWiener Bevölkerung als den „berühmten Herrn General-LieutenantBem" ankündigten. Joseph Bem, einer galizischen Familie entstam-mend, nach Einigen 1791 zu Krakau, nach Anderen 1795 zu Tarnowgeboren, in der Kriegsschule von Warschau gebildet, beganu seinemilitärische Laufbahn im Jahre 1812, wo er als Lieutenant im CorpsMacdonald die langwierige und erfolglose Unternehmung gegen Riga,dann, nach den: unerwarteten Ausgange des Feldzuges gegen Ruß-land, die Vertheidigung des von den Verbündeten umschlossenenDanzig mitmachte und dabei unter den Augen des General Rappeine solche Umsicht und Thätigkeit entwickelte, daß ihm das Kreuzder Ehrenlegion zuerkannt wurde. Nach fast dreizehnmonatlicher Be-lagerung fiel Danzig, und Bem zog sich in das Privatleben zurück, bisihn die Schöpfung des Königreichs Polen 1816 von neuem in die Rei-hen der Armee rief, in die er als Second-Capitän der ersten reitendenBatterie eintrat. Er hatte von Anbeginn entschiedene Fähigkeiten fürmathematische Wissenschaften bekundet, von denen er, als ihm eineLehrerstelle an der Warschauer Kriegsschule anvertraut wurde, bestenGebrauch zu machen suchte. Besondere Aufmerksamkeit widmete er