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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Von der Höhe des Hradschin".

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so auf, wie es die Lage der Dinge erheischteän baut (in klraci-soliin von8 na guAeri ^>as la Situation oomiiis sils 6st"; Windisch-grätz, meinte er, habe eine Stadt von 100000 Einwohnern mitWaffengewalt in Schranken gehalten, das Ministerium habe dasselbeohne Blutvergießen in einer Stadt von 500000 Bewohnern geleistet.Der Unglückliche schien nicht zu ahnen, daß die Tropfen Blut, dieman seit den Maitagen durch unzeitige Nachgiebigkeit gegen die For-derungen der Gasse gespart hatte, Ströme von Blut verlangenwürden, wenn einmal die Dinge in Wien bis dahin gediehen wären,wo sie nur durch Anwendung außerordentlicher Maßregeln wieder inOrdnung gebracht werden könnten!

Einen stets wiederkehrenden Anlaß zu brieflichem Hader bildetees, daß Latour immer mehr Truppen ans Böhmen ziehen wollte.Schon im Mai hatte Windischgrätz einen eigenen Courier nach Inns-bruck gesandt, um sich gegen die Abberufung des Regiments Palatinal-Husaren aus Böhmen zu wehren. Die tüchtigsten der Generäle, dieer sich herangezogeu, strebten aus den unerquicklichen Zuständen einerzwitterhaften Friedensstellung hinaus in das frische Lagerleben aufdem italienischen Kriegsschauplätze, und mehrere wußten ihr Begehrentrotz der eindringlichsten Gegenvorstellungen ihres Commaudirendendurch unmittelbare Verwendung in Wien durchzusetzen. Nach denJunitagen bestand Latour, der für Böhmen keine Gefahr mehr sah,mehr wie je auf seinem Verlangen. Namentlich sollten die Grenadier-Bataillone aus Prag entfernt werden; sie waren es, die bei Bekämpfungdes Aufstandes am wirksamsten eingegriffen und dadurch begreiflicher-weise den grimmigsten Haß der aufständischen Partei auf sich gezogenhatten. Die böhmischen Neichstagsabgeordneten der Rechten, vonPrag aus in dieser Richtung fortwährend gedrängt, bestürmten ihrer-seits Latour, der auf ämtlichem Wege anordnete und im brieflichenbat, Windischgrätz mögeum der öffentlichen Meinung willen" indiesem Punkte nicht länger auf seinem Widerstreben verharren. DochWindischgrätz, der von der Höhe des Hradschin über die GrenzenBöhmens, und von den Verhältnissen des Augenblicks auf das, waseine nahe Zukunft bringen konnte, hinausblickte, sträubte sich dagegenmit aller Macht.Wenn man so fort macht", schrieb er an Latour,geht man dem Untergang entgegen; die Dinge sind soweit gediehen,daß sich Wien nur durch die Gewalt der Waffen zur Ordnung zurück-