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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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I. 5. Fürst Alfred Windischgrätz.

Lieutenant und Geheimenrath, vom Commandanten des I. Banal-Gränz-Jnfanterie-Regiments zum Inhaber; der beiden Banal-Regimen-ter und Commandirenden im vereinigten Banal-Warasdiner-KarlstädterGeneral-Comniando, und konnte nun, mit allen diesen Eigenschaften aus-gestattet, einen Banns von Kroatien, Slavonien und Dalmatien abge-ben, wie ihn Gesetz und Herkommen verlangteil, Im klebrigen warWindischgrätz' Stellung unangenehm und schwierig genug. Den vonihm bei Uebernahme seines schwierigen Postens gestellten Bedingungenwurde nicht in allen Stücken genau entsprochen. Unter den Prinzendes Hauses, unter den obersten Rathen der Krone, in allen Be-amtenkreisen hatte er geheime Gegner, von denen es manche selbstan Berläumdungen nicht fehlen ließen, während Befehle und Wei-sungen von ihnen ausgingen, die durchaus nicht in Windischgrätz'Sinne waren. Es war sein Wunsch so gut wie der seiner verdecktenWidersacher, eine seinem Range und seiner verdienstvollen Aufopfe-rung entsprechende Stellung außer Wien für ihn ausfindig zu machen.Eine Zeit lag es im Plan, ihn an die Spitze der italienischen Armeezu stellen, wogegen Nadeckh die nach Windischgrätz' Antrag voll demPosten eines constitutionellen Kriegsministers zu trennende Stellungeines Armee-Ober-Commandanten übernehmen sollte. Der Plan kamaber nicht zur Ausführung; Windischgrätz verlangte in der erstenHälfte April seine Enthebung, und erhielt sie in einem in den gnä-digsten Ausdrücken abgefaßten kaiserlichen Handschreiben, dessen Ver-öffentlichung jedoch unterblieb, um, wie es in ministeriellen Kreisenhieß,die öffentliche Meinung zu schonen".

Windischgrätz begab sich ans seine Herrschaft Lesko nächst Tyrnauin Ungarn.Ich habe gewirkt, was sich thun ließ", sprach er hierbeim ersten Zusammentreffen mit seiner Familie,aber wir sind langenicht fertig; ich werde noch in die Lage kommen, nach Wien zu mar-schiren und dem Kaiser seinen wankenden Thron wieder herzustellen."Er verhehlte diese seine Anschauungen dem Grafen Latour nicht, mitdem er seit dessen Uebernahme des Kriegs-Portefeuilles einen un-unterbrochenen Briefwechsel, theils in französischer theils in deutscherSprache, unterhielt.Er wisse noch nicht, was er zu thun habe",schrieb er diesem schon im April;er werde es in Erwägung ziehen jo j)i'oirckrai on oormicköration oo gmo sai st t'aii-o, g'o no sais ^asonooro oommont." Er hielt sich über den naiven Glauben der