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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Persönlichkeit des Banns.

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Scheitel waren kahl, nur Hinterhaupt und Seiten bedeckte schwarzerHaarwuchs. Unter buschigen Braueil blickte ein Paar dunkler, wohl-wollend funkelnder Augen, unter der stattlich gebogenen Nase zog sich,von starkem Schnurrbart überwachsen, ein fein geschnittener Mund.Der Gesammteindruck seines Wesens, wenn es nicht Kampf und Streitaufregten, war der einer feineil heitern Milde, wie denn auch eiuUebermaß von Gutmüthigkeit der einzige Vorwurf war, den ihm seinebegeisterten Verehrer zu machen fanden. Wenn seine Officiere Racheschnauben und alle Martern für den Verfasser eines neuen Schmäh-artikels oder Zerrbildes ersinnen, lacht er dazu; den armen zittern-den Flngschriftenhändler, den mail mit einem Pack Blätter:Wasder Jellachich für Augen machen wird", oderJelachich als Rumel-puff" oderdie letzte Stunde Jelachichs hat geschlagen" aufgefangenund vor ihn gebracht hat, läßt er laufen, nachdem er ihm zuvor jedesStück mit einem Silberzwanziger abgetanstes. Rasch in seinen Be-wegungen, gefällig in seinen Bianieren, lebendig und witzig in seinerConversation, sprühte sein Auge, wenn er in Affect gerieth, und seineStimme, im gewöhnlichen Gespräche von weichem Klang, nahm einegewisse Schärfe au. Die Gabe der Rede war ihm in hohem Gradeeigen und er hatte, im Theresianum zum Juristen gebildet, eben soviel vom Staatsmann wie vom Soldaten an sich. Wer ihn deutschreden hörte, mochte darauf schwören, es sei seine Muttersprache, er-denke nur deutsch, wie denn auch seine deutschen Gedichte (Wien 1851)dafür zu zeugen schienen. Doch wenn er kroatisch oder magyarisch oder-italienisch sprach, konnte man jede dieser Sprachen für diejenige hal-ten, die ihm am geläufigste». Eben so wenig machte die französischeConversation ihr» Schwierigkeiten, und das Intinum euliimrirrm hand-habte er in einer Weise, wie das nur ein vormärzlicher ungarischerLandtagsabgeordneter zu leisten im Stande war. Für die Männervon Wien war es gefährlich, mit ihm in persönliche Beziehung zutreten; sie gingeil als Andere weg, als wie sie gekommen waren.Prato und Bilinski, da sie am tO. in der Winterreitschule den Be-richt über ihre Sendung zu Jelacic erstatteten, kämpften sichtlich mitdem gewinnenden Eindruck, den ihnen die Persönlichkeit des Bannsgemacht hatte und der ihre ganze vorgefaßte Eingenommenheit gegenihn zu verwischen drohte.Ich bin kein Feind der Freiheit", sagteer jenen, die ihn unter diesem Aushängschilde von einem Unternehmen