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3 (1844) Nubien und Sudan
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hohen Thunnc versehen, verspricht sogar ein schönesund würdiges Gebäude zu werden. Ich wundertemich auf dem Bazar die abpssinischcn Sklaven fasteben so theuer als in Kahira zu finden, doch wareine viel größere Auswahl schöner Mädchen hiervorhanden. Dieser Handelsartikel ward so anziehend,daß mein Kammerdiener Ackermann, der Dragomanund mein Koch, alle zugleich um die Erlaubniß beimir einkamcn, sich mit dieser, wie sie versicherten,ihnen nun bei so weiter Reiseunentbehrlich gewordnenWaare« versehen zu dürfen, und da sie mir dabeinicht undeutlich zu verstehen gaben, daß sie imWeigerungsfall sich nach einein andern Dienst Um-sehen müßten, ich aber hier ihrer nöthiger bedurfte,als sie meiner, so mußte ich nachgebcn, obgleich mitgroßem Mißvergnügen, weil dies während der Rück-reise einen kompletten Harem in meiner Suite eta-blirte, und ich später hinlänglich Gelegenheit fand,wahrzunehmen, wie sehr dadurch meine Diener ihreObliegenheiten von Tage zu Tage mehr vcrnach-läßigtcn. Oft hat cs mich indeß frappirt, wie Leute,die in Europa schon das WortSklaverei« in Har-nisch bringt, auch viele Engländer, es hier doch so