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3 (1844) Nubien und Sudan
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daß man den Ncgcrsoldaten nicht tränen könne, undsic leicht mit sammt ihren Waffen desertircn möchten,wenn sie sie zu jeder Zeit gleich unter der Handfänden. Diese Neger, meistens die Frucht der all-jährlich hier eingestellten und drei Monat fortgesetzten,unbarmherzigen Sklavenjagden, sind allerdings einelendes Militär, und nur höchst unvollständig nacheuropäischem Reglement eingeübt. Man behauptet,daß sie fast alle drei Jahre erneut werden mußten,weil unterdessen immer ein Theil wieder davonge-lauscn, oder vor Kummer, Elend, und namentlicham Heimweh, das oft förmlich epidemisch unter ihnenwüthet, gestorben ist.

Den Bazar fand ich nur dürftig furnirt, außerwas den Artikel der Sklaven betraf, das Lokal aberzum Theil nicht übel, so wie überhaupt die Stadtganz leidlich ausschcn würde, wenn die schmuzfarbnenErdziegel, aus denen alle Häuser bestehen, nurgeweißt wären. Die Straßen sind etwas breiterals gewöhnlich in diesem Lande, und in der Dis-position derselben, wie in der Bauart, ist mehrOrdnung beobachtet. Eine neue erst halb fertigeMoschee aus gut gebrannten Klinkern, und mit einem