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der langen Entbehrung. Dem Vergnügen des Fluß-bades nöthigte man mich zu entsagen, da es wegender Menge und Rapacität der Krokodillc an diesemUfer von Niemand gewagt wird. Als die Abend-kühle eintrat, begnügte ich mich daher mit einemLuftbade, und machte, so leicht als möglich gekleidet,eine Promenade zu Esel durch die Stadt und ihreUmgebung. Ich besah zuerst die Kaserne, welche ichnebst dem Hospital in elender Verfassung fand; be-sonders erschien die dort herrschende Unrcinlichkcitwahrhaft abscheulich. Die Stuben der Soldaten undselbst der gcringeru Offiziere waren nur staubige,finstere, stinkende Löcher, und die Waffen der ganzenCompagnie nebst Lederzeug und andern Utensilienwurden pele-möle und voll Schmuz in besondern,entfernten Kammern aufbewahrt. Aehnlichc Höhlenbildeten das Lazareth, worin der üble Geruch einesolche Intensität erreichte, daß ich nicht mehr alseinen flüchtigen Blick hineinzuwerfen vermochte. Manentschuldigte sich damit, daß die neue Kaserne imBau begriffen sey, und man sich, bis sic vollendet,schon so behelfen müsse. Die gänzliche Absonderungder Gewehre von den Leuten erklärte man daraus,