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3 (1844) Nubien und Sudan
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so daß man aus den Zügen ihres Antlitzes noch heutefast mit Bestimmtheit ihr Vaterland erreichen kann.Das Innere des Tempels war ganz leer von Sculp-turen und Hieroglyphen und scheint nie fertig gewordenzu sepn. Nur kahle, zerbröckelte Wände und hoheSteinhaufen boten sich hier dem Auge dar. Dagegenbefanden sich auf sämmtlichen Außenwänden sorgsamausgesührte und zum Thcil wohlcrhaltne, riesigeGebilde. Besonders sind die Sculpturen auf dersüdlichen Seite im besten Zustande, und führen unshier ganz dieselbe Procession von fünf Gottheiten,eine hinter der andern vor, die man im Thyphoniumzu Dschebcl-Barkal und anderwärts abgebildet sieht.Abermals ist cs aber eine Königin mit ihrer Gesell-schaftsdame, die ihnen hier opfert. Auch die andernWände scheinen mehrere weibliche Figuren in Ver-bindung mit den Göttern zu enthalten; sie sind aberzu undeutlich und verwischt, um sich genau davonüberzeugen zu können. Der Tempel hatte wie No. 2oben eine weit ausgeladnc Krönung nach altägypti-schcr Weise, von der jedoch nur noch einige Bruch-stücke, und hier zum erstenmal auch noch mit etwasFarbenspuren versehen, übrig sind. Gewaltsame

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