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Stammbäume in Form eines aufsteigcnben Cande-labers, und enthält zuerst oben drei gigantischeHäupter,die mit langen Hälsen eins aus dem andern hervor-wachsen, und von denen sich unförmlich lange Armenach beiden Seiten horizontal auSstrccken; in denZwischenräumen dieser sechs Arme aber finden nochfünfundzwanzig kleinere Köpfe Raum, und diese ganzeMaschine hält der Riese an dem langen Haarbüscheldes obersten Kolofsalhauptcs mit der linken Handund schwingt in der rechten, statt deö Schwertes,hier eine vernichtende Keule.
Auf der rechten Seite des ThoreS ist eine rie-senhafte Göttin abgebildct, von ganz gleicher Größemit ihrem gegenüber stehenden Pendant, und in glei-cher Stellung, auch dieselbe ungeheure Kopfsammlungin der Hand haltend. Beide Darstellungen sind nichtohne imposante Wirkung, vcrrathen aber dennochin ihrer Gcsammthcit nur den Verfall, nicht denrohen Anfang der Kunst, und alle Physiognomikensind weit entfernt von jenem bewunderungswürdigcharakteristischen, eben so mannichfachen, als spezielltreuen Ausdruck, den z. B. bei ähnlichen Bildern inTheben und Ipsambul die Köpfe der Besiegten haben,