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zu arbeiten. Denn dem Wein räume ich, wie manschon weiß, in heißen Ländern die größte hygiäischcKraft ein, doch immer nur insofern man selbst Nei-gung zu seinem Genuß fühlt, und vielleicht auchfrüher daran gewöhnt gewesen ist. Mein Haupt-princip blieb immer: dem Impuls der Natur zufolgen, und die Lehre: in jedem Lande sich nach derLebensart der Eingebornen zu richten — als höchstperniciös und abgeschmackt zu betrachten, wenn mansie nicht wenigstens, sowohl dem ersten Grundsätze,als auch der Rücksicht auf lange Gewohnheit gänz-lich unterordnet. So verlangte es wenigstensmeine Constitution und jeder ihr gleichenden werdenmeine Rathschläge gewiß wohlbekommen. Eben soglaube ich auch, daß, wer sich sorgfältig vor Erkäl-tung hütet, möglichst frische und gesunde Nahrung ge-nießt, und seine Augen häufig mit frischem Wasserwäscht, gewiß keine Ophtalmie in Aegypten zu be-fürchten hat, und schreibe die tödtlichen Fieber währendder Regenzeit im tropischen Clima immer nur Ver-kältung und deren Wirkung auf den Magen, oder 'dem Genuß giftiger Insekten in faulem Wasser zu.Wie ganz sorglos aber grade die Einwohner dieser