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mäßiger Eichbäume sich sehen zu lassen. An den Bergenhinauf ist alles voll indianischer Feigenbäume, deren einigevon besonderer Höhe und Dicke, nebst Lorbeeren undMyrrhen, welche so gemein, daß sie bei der kleinen StadtSecia, wo ehemalen der kostbare Wein gewachsen, anstattder Weingärten zu sehen. Unfern Case nuove kann manauf besagtem stinkenden Wasser in einem Nachen bis nachTerracina fahren.
Piperno liegt auf einem Berge, ist wegen dervielen Steine sehr übler Weg und eine elende Stadt; derProspekt aber ist in eine angenehme, ringsherum mitBergen umfaßte Campagna sehr agreabel. Dahier be-findet sich ein Hügel, worauf Lilien und Narzissen wachsen, «"chs°n
Marnto ist ein sehr schlechtes Posthaus. Allda ist lE.den Berg hinunter wegen der spitzigen Steine und Felsender gefährlichste und beschwerlichste Weg. Von da ankommt man in den Wald des Pantoffelholzes. Dieser Pmit°ffclh°>z-Baum ist einer Eiche nicht unähnlich, trägt auch der-gleichen Früchte und hat eine drei bis vier Finger dickeRinde, pvelche das wirkliche sogenannte Pantoffelholz ist.
Da andere Bäume bei Abschälung ihrer Rinde zu Grundgehen, bekommt dieser dadurch neue Kräfte. Zum Wahr-zeichen habe ich selbst einige abgebrochen und mitgenommen.
Der Wald ist sehr anmutig und der einzige, welchen ichin Italien angetroffen.
Etliche hundert Schritte davon ist das Kloster Fosfanuova, allwo der heilige Thomas von Aquin gestorben.
Terracina. Der halbe Weg ist teils morastig, teilssteinig. Zwei Meilen davon erblickt man wieder Vism^.ppinm, welche in ziemlich gutem Stande. Die Stadtliegt auf einem Hügel, ist sehr schlecht und arm. Siewar ehedessen der Lustplatz der Römer, welches man aushin und wieder zerstreuten alten Gebäuden sattsam schließenkann. Allda wurde von Antoninus Pius ein kleiner See-hafen angelegt, wovon noch verschiedenes übrig. Dermalenist es ein kleiner Paß und von den Spaniern wegen dernahe gelegenen Festung Gaöta ruiniert.