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Statue
^socoonüs.
Päpstlicher
Palast
3 IVIoaie Lavallo.
besteht und von drei griechischen Meistern verfertigt worden.Solches stellt vor den Illaocoontem, welcher nach troja-nischer aufgehobener Belagerung mit seinen zwei Söhnenvon zwei großen Schlangen vergiftet und umgebrachtworden. Das ganze Werk ist aus einem einzigen StückMarmor und nennt solches der Virtuose Luorm Hornein ?ortentum /^rtw.
Das andere ist ein verstümmelter Druncrw ohneKopst Bein und ohne Füße, ein Meisterstück des Apolloniivon Athen; ist von weißem Marmor und vermutlich eine8latua Herculm. Jetzt belobter großer Künstler hattedenselben in solcher kistime, daß er frei gestanden, erhätte seine ganze Wissenschaft diesem Drunco zu danken.
Der Palast g IVIonte Lavallo ist dermalen derWohnplatz Seiner päpstlichen Heiligkeit nnd wurde wegender überaus gesunden Luft dazu erwählt, um so vielmehr, da aus demselben der größte Teil der Stadt ganzbequem übersehen werden kann. Zn ebenem Fuß wohntjederzeit der geheime Staatssekretär und Kardinal, welcherbei allen Vorfallenheiten jederzeit durch die heimlicheStiege zu dem Papste kommen kann. Es werden daselbstin dem sogenannten königlichen Saal die außerordentlichenGesandten gekrönter Häupter mit Ceremoniel empfangenund dient derselbe ebenfalls zu den öffentlichen Konsistorienund Kongregationen, wenn eine Heiligsprechung publiziertoder sonst ein solenner Aktus vorgenommen wird. Manfindet die trefflichsten Gemälde von verschiedenen großenMeistern. Die Kapelle, worin der Papst celebriert, istnicht groß, noch von besonderer Kostbarkeit. Der mittlereHof macht ein ziemlich geraumes Viereck nnd ist öftersmit den großen Karossen der Kardinäle durchaus besetzt.Der Garten, nebst der Menge der antiken, schönstenStatuen scheint nicht unangenehm zu sein.
Vor dem Palast präsentieren sich in ungemeinem An-sehen zwei große marmorne Pferde ans ihren Piedestalen,deren jedes von einem proportionierten Koloß wie voneinem Reitknechte gehalten wird, und Statuen des^lexancirj IVI. mit dem Bucephalo zu sein scheinen. Man