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Triiunphbogen
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mit einer auf dem Berge liegenden Zitadelle bedeckt. Diedasige Handelschaft leidet ziemlichen Abgang und siehtman in dem Hafen wenig Kaufmannsschiffe. Auf demLapo liegt die Kirche 8. Lyrisci, welche vormalen einUemplum Vooeris gewesen, nunmehro aber in derselbender Leib der heiligen Ursula ruhen soll.
Bei dem Eingang des Seedammes steht einer derschönsten und bestkonservierten Triumphbögen, welcher vonweißem Marmor und vermöge Aufschrift dem KaiserUrajano, dessen Gemahlin Plotina und Schwester Mar-ciana, weil derselbe diesen Hafen verbessern lassen, auf-gerichtet worden. Er fällt von weitem wegen der sehrgenau zusammengefügten Steine in das Gesicht, als wenner ganz aus einem Stück bestünde.
Die Kleidung dasiger Weibspersonen vom gemeinenVolk ist bunt von allerlei Farben, der Kopf mit einemtüchenen Schleier und Quasten, gleichwie ein Mückengarnbedeckt. Das Wirtshaus lag eine Viertelstunde von derStadt unten am Berge, und mußten die Postpferde durchHerrn Lamothe hieher bestellt werden. Seine Durchlauchthielten sich allhier nicht auf, sondern besahen das jetzt-beschriebene erst auf der Rückreise.
Weder den Postillons, noch sonst dem übrigen Volkedes Anconitanischen Gebietes ist erlaubt, ein Messer oderandere gefährliche Instrumente bei sich zu führen, undzwar unter Strafe der Galeere.
Comurano ist ein geringer Ort und der Weg da-hin durchaus bergig.
Loretto, allwo Seine Durchlaucht mit ganzer Suitenachts um 8 Uhr glücklich ankamen. Der Weg vonBologna bis hieher geht durchgehends durch das päpst-liche Gebiet und er ist gemäß seiner Lage mehrenteils gutund bequem.
Der Gouverneur schickte sogleich seinen Sekretär miteinem Kompliment und offerierte zur dasigen Oper seinenWagen und Loge. Höchstdicselbe aber machten Ihr Gegen-komplimeut und entschuldigten Sich wegen stark gethanerReise etwas auszuruhen, meines Erachtens aber vielmehr,