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Kirche -uS. MariaMaggiore.TridentinifchesKonsilium.
-Holz vonRoveredo.
Ferner verfügten sich Höchstdieselbe in die Kirche zuS. Maria Maggiore, worin das so berühmte tridentinischeKonsilium in den Zeiten der Reformation unter dem PapstPaul III., der Lehre des Imtüeri und anderer zu wider-stehen, nicht minder die Sitten der Geistlichkeit und übrigenKatholischen zu verbessern, gehalten worden, welches auchnoch jetzo zur Richtschnur unseres wahren Glaubens un-verändert beibehalten wird.
Die ganze Session ist auf einer großen Tafel, dereigentlichen Beschaffenheit nach, abgemalt zu sehen.
Diese Kirche ist ziemlich klein und zudem schlechtgebaut, worinnen das Hauptwerk die sehr große und aller-dings künstlichste Orgel von der Welt ist, indem dieselbealle Sorten von Stimmen und Instrumenten von sichhören läßt, dessen Kuriosität uns aber die damalige Ab-wesenheit des Organisten beraubt.
Den 2. Januar früh um 8 Uhr befahlen SeineDurchlaucht den Aufbruch nach
Roveredo — Ala. Der Weg war durchaus gut,wegen öfters passieren müssender Präzipizen aber sehr ge-fährlich. Ein wenig diesseits Roveredo erblickt man eineerstaunliche Menge der größten Steine und Felsen, welchehin und wieder zerstreut liegen. Man nennt dieselben dasHolz von Roveredo, ungeachtet nicht ein Stränßlein alldazu finden, und war dieser Ort ehedessen wegen Banditenund Straßenränder sehr unsicher.
Es läßt sich nicht einbilden, auf welche Weise dieseso ungeheuren zehn bis zwanzig Schuh großen Steine intausendfacher Unzahl dahingekommen.
Wir gelangten an in A l a. Das Quartier war da-selbst schon sehr schlecht und dieses der letzte Ort von demlieben Tirol, dessen während der Reise sehr oft gedachtworden. Man sieht schon alles auf die italienische, so zusagen mal propre Art eingerichtet. Die Zimmer sindunsauber und finster, die Leute nur halb gekleidet, indemes scheint, als ob ihnen selbe nur an den Leib geworfenwären. Ihre größte Zierde ist ein schlechter schmutzigerMantel, in welchen der Mann sich einwickelt, und sind