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hat die Kulturwelt mit Recht seit jeher im Golde erblickt. Diese Thal-fache ist nicht etwa das Ergebnis irgend einer geheimnisvollen Eigen-schaft dieses Metalles, sondern das seiner hochgradigen Dauerbarkeit,welche möglich machte, daß im Laufe der Jahrhunderte und JahrtausendeGoldmengen aufgestapelt und der Nachfrage zur Verfügung gehaltenwurden, im Vergleiche zu welchen die gewaltigsten Veränderungen derjeweiligen Produktion gar nicht in die Wagschale fallen. Während einegute oder schlechte Weizenernte von ausschlaggebender Bedeutung fürden jeweiligen Weizenwert ist, weil die alten Weizenvorräte im Verhältniszum Ergebnisse der neuen Ernte nur von nebensächlicher Bedeutung sind,bleibt der Goldwert von noch so großen Schwankungen selbst mehrererProduktionsjahre verhältnismäßig unberührt, weil die alten Goldvorrätefür alle Fälle ganz außerordentlich größer sind, als das Ergebnis selbstder reichsten Ausbeute eines einzelnen Jahres. Alle Goldminen derWelt könnten mit einem Schlage vollständig versiegen, ohne daß diesauf die Menge des verfügbaren Goldes sofort von sonderlichem Ein-flüsse wäre, während eine einzige allgemeine Getreidemißernte fürchter-lichsten Getreidemangel zur unmittelbaren und unvermeidlichen Folge hätte.Dies also ist der Grund, warum Gold der bestmögliche, wenn auchkeineswegs ein absolut guter Wertmaßstab ist. Die Arbeitszeit aberwäre unter allen denkbaren der schlechteste Wertmaßstab, denn wedersind zwei gleiche Arbeitszeiten notwendig wertgleich, noch behält die Ar-beitszeit im allgemeinen unveränderten Wert, vielmehr wächst ihre Tausch-kraft allen anderen Dingen gegenüber mit jedem zur Geltung gelangen-den Fortschritte der Arbeitsmethoden."
Wir waren alle überzeugt; nur konnte Lord Elgin di§ Bemerkungnicht unterdrücken, daß die Freiländer denn doch eine Reihe von Lei-stungen nach Arbeitsäquivalenten berechneten. Sofort erhielt er abervon meinem Vater die treffende Antwort, daß dies nach allem bisherGehörten nur dort geschehe, wo eine mit der Steigerung des Wertesder Arbeit schritthaltende Erhöhung einer Zahlung geradezu beab-sichtigt sei. Gehalte und Versorgungsausprüche sollen steigen, wennder Ertrag von Arbeit und damit der allgemeine Verbrauch steige, undzwar genau im selben Maße, wie diese, und nur weil dies beabsichtigtist, kann man sie nach Arbeitsäquivalenten bemessen.
Herr Clark machte uns jetzt darauf aufmerksam, welch' weitgehende,alles durchdringende Offenheit und Übersichtlichkeit zufolge der durch dieBank geübten Klarstellung der Verkehrs- und Erwerbsverhältnisse inallen pekuniären Angelegenheiten Freilands herrsche. Niemand kannweder sich noch andere über seine Mittel täuschen und eine der in socialerBeziehung wichtigsten Folgen davon ist, daß es Niemand beifällt, durchungehörigen Aufwand glänzen zu wollen. Die Verschwendung entspringtnur zu hänfig dem Bestreben, sich in den Augen der Welt als reicher