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auf das deutsche Wörterbuch ein gänzlicher Mangel an dem-jenigen, was zur höheren Sprachauffnssung, zur Bekanntschaftmit dem innern Kerne, mit dem Geist der Sprache behülflichsein könnte. . . Bei aller Lückenhaftigkeit und Oberflächlichkeitder Worterklärung giebt sich das deutsche Wörterbuch dennochallenthalben den Anschein tiefeindringender Gründlichkeit, leiderkönnen wir dieselbe im vollständigen Sinne des Wortes nichtanders als pedantisch finden, peinlich und skrupulös in Kleinig-keiten und Buchstaben, leicht und seicht in Erfassung des durchdie Sprache waltenden Geistes und Sinnes... Im Punkteder Etymologie konnte und kann nur derjenige etwas von demdeutschen Wörterbuche erwarten, welcher aus der höchst sterilen,unbestimmten und wenig gründlichen Methode der GrammatikHerrn I. Grimms mit unendlicher Mühe ein zweideutigesWissen geschöpft hat. — Sowohl in der Grammatik HerrnI. Grimms, als in dem deutschen Wörterbuch vermissen wiroft ein eindringendes Studium der antiken Sprachen, desGriechischen und Lateinischen, der neuern Sprachen, des Eng-lischen, Französischen, Italienischen, Schwedischen, Plattdeutschen,selbst die tiefere Bekanntschaft mit den vaterländischen Dialekten.Das Wörterbuch genügt in keiner Hinsicht den Anforderungen,welche an ein für alle Stände geeignetes Sprachwerk nach Rechtund Billigkeit gestellt werden. . . Das deutsche Wörterbucherweckte durch seinen ebenso kurzen als bedeutenden Titel dieErwartung eines Nationalwörterbnchs; diese Erwartung be-kundete sich seit Erscheinung der ersten Hefte in verschiedenenZeitschriften. Diese Erwartung hegte auch Schreiber dieses beider ersten flüchtigen Ansicht des Werkes. Allein jeder neue,tiefere Einblick mußte ihn eines anderen belehren und das un-angenehme Gefühl getäuschter Erwartung steigernd vermehren ....
.... ^.inieu8 kluto, ainieu8 ^.ri8tol6l68, muM umiea, vvri-ta8.In seiner Nr. 18 — 30. April — 1853 findet das
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