Druckschrift 
Die mystische, didaktische und lyrische Poesie und das spätere Schriftthum der Perser
Entstehung
Seite
52
Einzelbild herunterladen
 

52

A. H. 527) Persisch bearbeitet; das Tütinama oder Papa-geienbuch, von Zija-uddin Nachschub! 1330 (A. H. 730)in die persische Literatur eingeführt; die unter dein NamenKalilah und Dimnah bekannten Fabeln des Bidpai, derenschon unter Rn dag! Erwähnung gethau worden ist, unddie nach ihm von Na^r-ullah bin Muhammad um1144 (A. H. 538539), von Husain al-Wallz al-KL-schif! (gestorben 1504, A. H. 910) in seinen berühmten Au-to Lr-i-Suhaili oder Lichtern des Canopus, und zuletzt vonAbulfazl bin Mubarak, dem großen Minister Akbars undBruder des Dichters Faizi im ^Jjär-i-Dänisch 1588(A. H. 996) Persisch bearbeitet worden sind; und die 32 Thron-erzählungen, Singhasan Battisi, die ebenfalls unter Mbarvon "Abdulqadir Bada'nn! zum ersten Mal in die SpracheIrans übertragen wurden. Akbars erleuchtetem Geist verdanktüberhaupt der persisch redende Orient die Kenntnis; so mancherMeisterwerke der Sanskrit-Literatur; die großen Nationalepender Inder, das Mahabharata und Ramajana, das Ba-ghawad-Gitä, das Joga-Vasischtha und andere wurdenauf seinen Befehl und unter Leitung Abnlfazls, Faizis undBadallniis ins Persische übersetzt, und diesen folgten späterdie Pnranas und Upanischads nach, um die sich besondersder unglückliche Prinz Dara Schiknh, der von seinem bigottenBruder, Kaiser Aurangzib, 1659 (A. H. 1069) gctödtet wurde,verdient gemacht hat.

cis4)

Druck von I. F. Richter in Hamburg