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DIE DEUTSCHE PSYCHOLOGIE.
gungen wurden auf den zeitmessenden Apparat über-tragen. Der Vocalwar dem Beobachter entweder bekanntoder unbekannt. Dann zeigte sich:
Bekannter EindruckTastempfindung 0,205
Liclit.0,184
Seliall . . . .0,180
Unbek. Eindruck0,2720,3560,250
Unterschied
0,067
0,172
0,070
Es ist iiidess zu beachten, dass in diesen drei Ver-suchsreihen die Reactionsbedinguiigen von einander ab-weiclien. „Indem bei den Tastversuchen auf die Reizungeiner jeden Seite die rcagirende Bewegung mit der Handder nämlichen Seite geschieht, bildet sich hier eine festeAssociation aus, welche durch die anatomische Ver-bindung, Uebung und Gebrauch begünstigt wird. Ebensobei dem Hören eines Vocals und seinem Nachsprechen.Dagegen kommt uns diese Association nicht zu Hülfe,wenn wir auf die Empfindung von Roth mit einer Be-wegung der- rechten Hand antworten sollen. Man kannalso schliessen, dass die Dauer der Willenszeit wesentlichabhängt von den physiologischen Verbindungen, inwelchen die centralen Empfiiiduiigsgebiete mit den reagi-renden BewegungsWerkzeugen stehen. Wenn die reagi-rende Bewegung durch die Mechanik des Nervensystemsund eingeübte Associationen erleichtert wird, so wird dieVerlängerung vorzugsweise auf Rechnung der Apper-ception zu schreiben sein, während bei minder erleich-terter Bewegung der Willenszeit die wesentliche Rollezufallen dürfte.
4. Bis hierher handelte es sich uni einen einheit-lichen Eindruck. Was geschieht aber nun, wenn manneben dem Haupteindruck, welcher registrirt werden soll,und dessen Qualität und Stärke bekannt sind, andere