DIB DAUEB DEK PSYCHISCHEN ACTE. 271
physiologischer, clie drei anderen sind psychophysischerArt. »Wir haben allen Grund anzunehmen, dass einEindruck, der auf die Centraltheile mit der zureichendenStärke ein wirkt, dadurch an und für sich schon in demallgemeinen Blickfelde des Bewusstseins liege. Einebesondere Thätigkeit, die wir auch suhjectiv wahrnehmen,ist allerdings erforderlich, um einem solchen Eindruck dieAufmerksamkeit zuzuwenden; aber diesen Vorgang unter-scheiden wir eben als Apperception von der einfachenPerception. Hiernach liegt die Dauer der Perception indem zeitlichen Verlauf der sensorischen Leitungsvorgäugeinbegriffen, und wir können unter ihr ebensowohl denletzten Act der physiologischen Vorbedingungen wie denersten Act der psychologischen Vorgänge verstehen. Voneiner besondern Perceptionsdauer lässt sich dahernur reden, insofern man die Zeit, welche die den centralenSinnescentren zugeführte Reizung braucht, um hier Erre-gung hervorzubringen, und die Zeit der Erhebung desEindrucks in das Blickfeld des Bewusstseins, als eine unddieselbe Zeitdauer auffasst. Andererseits vermischt sichdie Willenszeit von selbst mit der Zeit für den motorischenoder centrifugalen Reiz. Es wäre eine höchst unwahr-scheinliche Annahme, dieselbe für einen besondern psycho-logischen Act zu halten, der abgelaufen sein müsse, wenndie motorische Erregung im Centralorgan beginnensolle.“
So sind uns also die Reizung der sensiblen Centrenund die Perception, die Reizung der motorischen Centrenund der Wille, für sich als psychophysische Vorgängegegeben, und es bleibt nur das Mittelglied der ganzenReihe, die Apperception, übrig, der man wohl geneigtsein möchte eine rein psychologische Existenz beizu-messen. Aber auch bei ihr bemerken wir stets jenes