WUNDT.
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ursprünglichen Elemente; denken wir sie uns hinweg,so verschwindet die dritte.
Die Frage nach der Intensität, welche als psycho-physisches Gesetz eingehend erörtert worden ist, könnenwir übergehen und uns gleich zur Qualität wenden.
Unter Qualität der Empfindung verstehen wir den-jenigen Bestandtheil derselben, welcher übrig bleibt,wenn wir die Intensität uns hinwegdenken. In qualitativerBeziehung können die Empfindungen in zwei grosse Klasseneingetheilt werden:
I
1. Die qualitativ einförmigen, welche nur einebestimmte Qualität von allen möglichen Intensitäts-abstufungen erkennen lassen. Hierher gehören die Organ-empfindungen, die Hautempfindungen (Druck, Wärme,Kälte), die Innervationsgefühle, d. h. die unmittelbareEmpfindung der bei der Bewegung aufgewandten Muskel-kraft, und die eigentlichen Muskelgefühle, welche vondem Ernährungszustände, der Ermüdung, Verletzung etc.der Muskeln herrühren.
2. Die qualitativ mannigfaltigen Empfindun-gen, welche aus verschiedenen Qualitäten bestehen, diein einer ähnlich abgestuften Weise, wie die Intensitäts-grade einer Empfindung in einander übergehen können(Gesicht, Gehör, Geruch, Geschmack). Man ist zu derAnnahme berechtigt, dass die qualitativen Mannigfaltig-keiten unmittelbar mit den Structurverhältnissen derSinnesorgane, namentlich aber der Endigungsweise derSinnesnerven Zusammenhängen. Für den Geruch kommendie Riechzellen in Betracht, welche zwischen den cylin-drischen Epithelzellen der Nasenschleimhaut liegen; fürden Geschmack die becherförmigen Organe; für das Ge-