FECHNER’s KRITIKER.
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2. In soweit sich noch von einer experimentalen Be-stätigung der betreffenden Gesetze, also für die äusserePsychophysik, sprechen lässt, werden dieselben doch un-triftig in die innere Psychophysik übertragen.
3. Die Gesetze und Formeln enthalten begrifflicheund mathematische Untriftigkeiten.
4. Eine klare Auffassung der Verhältnisse der Aussen-welt und vernünftige Teleologie vertragen sich nicht mitden Gesetzen.
5. Hiernach müssen die von Fechner zum mathe-matischen Ausdruck der psychophysischen Gesetze auf-gestellten Formeln entweder verlassen oder doch modi-ficirt werden, oder, falls sie beibehalten werden, müssensie wesentlich anders gedeutet werden.
Wir wollen besonders bei den Einwänden längerverweilen, welche sich auf die Bedeutung der Experimenteund auf die Natur des Gesetzes selbst beziehen.
I. Während nach dem .Weber’sehen Gesetze daszugefügte Gewicht, welches einen eben merklichen Em-pfindungsunterschied herbeiführt, ein constanter Bruch-theil des vorhergehenden Gewichtes sein muss, findetHering, dass dieser Bruch immer kleiner ist, bis zueinem Augenblick, wo er anfängt zu wachsen x ). Er giebt
J ) Die folgenden Brüche gelten fül - Gewichte von resp. 250 g,500 g, 750 g . . . 3000 g: V 21 , y 38 , Vb8> Vl8> Vs8> V92> ViooiV]02> VlH> Vo8- Fechner berechnet (In Sachen etc. S. 192) hierausdas Gewicht des Armes auf 2273 g und gelangt dann zu folgenden1 1 / 1 \ 1 1 1 1 1 / 1 \21,0’ 21,3’ \23,3/ 21,8’ 22,0’ 22,2’ 21,2’ 21,4’ \20,6/’
Zahlen: