LOTZE.
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Artikel, die auch noch heute von Bedeutung sind; ver-öffentlichte eine „Allgemeine Pathologie und Therapieals mechanische Naturwissenschaften“ (1842), eine „Phy-siologie des körperlichen Lebens“ (1851); daneben abergleichzeitig eine „Metaphysik“ (1841), eine „Logik“ (1843)und eine „Medicinische Psychologie“ (1852). Seit derZeit hat er sich vorwiegend mit der reinen Philosophiebeschäftigt, wie sein „Mikrokosmus, Ideen zur Natur-geschichte und Geschichte der Menschheit“, seine „Ge-schichte der deutschen Aesthetik“ und sein der Logik,der Metaphysik und der praktischen Philosophie gewid-metes, übrigens noch unvollendetes „System der Philoso-phie“ beweisen.
Der grössere Theil seiner Werke liegt also vollständigausserhalb unseres Gegenstandes, und selbst seine Psy-chologie können wir nur zur Hälfte hineinziehen. Dennobwohl er die Erfahrung überall zu Hülfe nimmt, hat erdie psychologischen Untersuchungen doch nie von meta-physischen Hypothesen getrennt, und schwerlich dürftejene „Psychologie ohne Seele“, welche in letzter Zeit inDeutschland so viele Anhänger gewonnen hat, jemalsseinen Beifall finden. Indess hat er unter dem etwasbizarren Titel „Medicinische Psychologie oderPhysiologie der Seele“ eine physiologische Psychologie zugeben versucht, welche noch jetzt, nach neunundzwanzigJahren, dasjenige Werk ist, aus dem man ihn als Psycho-logen am besten kennen lernen kann, und welches ihmauch in der zeitgenössischen Bewegung eine ehrenvolleStelle sichert.
Von den drei Büchern, in die dieses Werk zerfällt,ist das erste rein metaphysischen Fragen gewidmet; diebeiden anderen sind zum Theil veraltet, was Lotze wohlselbst zugestehen würde. Eine vollständige Analyse der
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