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o) Macedonischer Feldzug S. 204—218. Aus Flandern langenHülsstruppen an und werden sogleich gegen den erwähnten AngriffAbulcasims geschickt. — Hier erscheint nach den oben (S. 160) ge-gebenen Daten ein genau zu bestimmender Zeitpunkt. Der Graswar nach Urkunden 1089 noch nicht in seine Heimath zurückgekehrt;frühestens also 1090 können die von ihm gesandten Reiter in Griechen-land angekommen sein. Johannes Ducas, sagt Anna, stand damalsim elften Jahr gegen die Dalmatiner im Felde; wann er dorthingegangen, wird nirgend gemeldet, doch war er April 1081 sichernoch in Constantinopel?) Dies würde hier also auf 1091 führen, dochglaube ich aus solgendendem Grunde die Angabe für ungenau haltenzu dürfen.
ä) Im vierten Feldzug S. 221—234 erfolgt die entscheidendeSchlacht von Lebuinum Dienstag den 29. April, und seit 1085 fielerst 1091, dann wieder 1096 der 29. aus diesen Wochentag.
Der Petschenärenkrieg begann also im Herbste 1088 und endigteApril 1091. Wie dies zu den frühem Theilen von Anna's Erzäh-lung stimmt haben wir oben gesehen; auch für das Folgende hoffe ichdas Gleiche mit hinreichender Wahrscheinlichkeit darzuthun.
3. Sonstige Ereignisse bis zur Ankunft derKreuzfahrer.
Wenige Tage nach der Rückkehr des Kaisers von Lebuinum, imMai, wird die Verschwörung des Umbertopul entdeckt, S. 236.Gleich darauf erfolgt ein Einsall der Dalmatiner, gegen den Alexiusselbst auszieht, und nachdem er eine zweite Verschwörung (des TheodorGabras S. 239 ff.) unterdrückt hat, die dalmatinische Grenze durchFestungswerke sperrt. Noch vor Ende des Sommers nach S. 295 U.Der Rest des Sommers und der Winter auf 1092 vergeht dannunter Rüstungen gegen Zakhas von Smyrna, der nach S. 205 imdritten Jahre des Petschenärenkrieges, also 1090, seine unruhigeLaufbahn begonnen hatte.
Im Frühling 1092 beginnt der Krieg und dauert ohne Unter-brechung 3 Monate hindurch. Darauf knüpft Zakhas langwierigeFriedensunterhandlungen an, die aber zu keinem Resultat führen, so
1) Er nahm an Alexius Thronbesteigung den Gütigsten Antheil.