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hier weichen zu wollen. Die Aufregung, welche dies Wort unterden Provenzalen hervorbrachte, sah er ruhig zu: er bemerkte bald,daß sie nicht unmittelbar gegen ihn, sondern wie früher auf dieFortsetzung des Zuges nach Jerusalem gerichtet war. Die Pilgerwandten sich an den Bischof von Albara: er möge den Aufbruchbewirken; Boemund sagte, er sehe nicht ein, wie unter diesen Ver-hältnissen an weitere Unternehmungen zu denken sei; da Raimundsich so hartnäckig zeige, schlage er Ostern als den nächsten Terminfür den Zug nach Jerusalem vor. Die Kunde hiervon, — es war umWeihnachten — vollendete die Bestürzung des Volkes; sie erklärtendem Bischof, er solle mit der heiligen Lanze vorausziehen, wo nicht,so sei auch er überflüssig, er möge ihnen die Reliquie überantworten,dann werde Gott der Herr sein Volk beschützen. Raimund war inder größten Verlegenheit; er gab nach und bestimmte den 15. Tagzum Ausmarsch, der Fürst von Tarent machte darauf, wie zumSpotte bekannt, nicht am fünfzehnten, sondern am fünften Tagesolle man den Zug antreten; dann kehrte er, ohne sich auf Erläu-terungen einzulassen, nach Antiochien zurück.
Der Gras von Toulouse sah wohl, daß er mit eigener Kraft,so durch Boemund gedrängt und von seinen Truppen im Stich ge-lassen, weder Antiochien noch Maara behaupten würde. Er beriethalso mit seinem Bischof Peter, welche Besatzung in Maara zurück-zulassen sei, und lud dann die übrigen Fürsten zu einem neuen Ge-spräche nach Rugia ein, in der Mitte zwischen den beiden streitigenStädten gelegen. Allein auch hier kam man zu keinem Ergebniß:die Fürsten erklärten, kein Urtheil sprechen zu können, aber vor Be-endigung der Sache nicht weiter ziehen zu wollen. Raimund botihnen sämmtlich beträchtliche Summen, aber auch dies Mittel, wenigehrenhaft für alle Theile, scheiterte. Das Gerücht dieser Vorgängedrang bald nach Maara, wo die Provenzalen schon höchlich unzu-frieden waren, daß wieder eine Abtheilung zur Besatzung Zurück-bleiben sollte: hier kam dann auf diese Nachricht fernerer Ungewiß-heit rasch und gewaltsam die Sache zur Entscheidung, au derenAusgang alle Klugheit, Hartnäckigkeit und Anstrengung so langeund fruchtlos gearbeitet hatten. Die Provenzalen riefen: Streit umAntiochien, und Streit um Maara, und über alle Städte, die derHerr in unsere Hand giebt, Hader der Fürsten: wahrhaftig, dieser