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er sei mit den Nordfranzosen durch Apulien gezogen, die übrigenBerichte einstimmig zeigen ihn bei dem Heere seines Bruders?) Ausder Zahl der sonstigen Begleiter ist hier noch hervorzuheben Bal-duin von Hennegau, der Vetter Robert's von Flandern, diesem aberdurch angeerbte Feindschaft entfremdet. Er hielt sich also zu Gott-fried, natürlich ganz selbständig, wie wir es am deutlichsten bei derBelagerung von Antiochien und vielfach sonst wahrnehmen werden.Auch er verkaufte einzelne seiner Besitzungen an den Bischof vonLüttich, deni er um Hülse gegen Robert schon früher sein ganzesLand zu Lehn gegeben?) Eine ausführliche Darstellung seiner Ver-hältnisse zu Flandern gehört nicht in diesen Zusammenhang; docherwähne ich einiges Allgemeinere, weil es auch für das Verhältnisder Fürsten während des Kreuzzuges charakteristisch ist?)
Robert Friso, der erste dieses Namens, Gras von Flandern,Zeeland und Holland, erscheint in allen Berichten jener Zeit als einekräftige, aber rohe und gewaltthätige Natur. In unaufhörlichenKämpfen trieb er sich umher und wagte sich, unerschrocken, weil erkein Mittel scheute, an die überlegensten Gegner: so gerieth er mitGottfried dem Bucklicheu zusammen und ließ ihn ermorden, nachdemer vor des Herzogs Waffengewalt aus dem Lande fliehen müssen?)Nach einer anderen Seite hin lag er in Zwist mit seiner SchwägerinRichildis von Hennegau, verwittweten Gräfin von Flandern, fürderen Söhne Arnulf und Balduin — eben jenen Kreuzfahrer — erFlandern verwalten, aber nicht in eigenem Namen beherrschen sollte.Die Sache kam vor den König von Frankreich, als Oberlehnsherrnbeider Länder; hier war es Eustach von Boulogne, der Vater desjerusalemitischen Gottfried, der das Urtheil gegen Robert wandte.Allein das Glück des Krieges entschied anders: in dem ersten Treffenfiel Arnulfs, in dem zweiten wurde Eustach gefangen, in dem dritten
1) ^Ib. II. 21. Dagegen Lob. I>. 33, Ralär. p. 91, 6mb. >>. 485, derletzte weitlänsigst.
2) Urkunde bei bllraous I. x. 364.
3) Eine gute Zusammenstellung dieser Verhältnisse giebt Noz-or oommont.Llanär. p. 24 flg., daraus Leo, Nieder!. Gesch. I. p. 20 flg.
4) 8iKsb. Kombi, all a. 1076. List. ^.uäsA. p, 586.
5) Hierauf bezieht sich das von ^när. Naro. p. 419 und Kislob. Llont.p. 540 erzählte Mirakel in Jerusalem: das Stadtthor habe sich vor Robert durchunsichtbare Kraft verschlossen, bis er Genngthuung und Restitution gelobt.