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Geschichte des ersten Kreuzzuges
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in einem Abenteuer unter dem Banner des Kreuzes. In Spanienwar seit mehreren Jahrhunderten das Feld für ritterliche Frömmig-keit und religiöse Streitlust; die Christen, nachdem sie schwere An-fänge standhaft überwunden, erlangten im 11. Jahrhundert ein un-bezweifeltes Uebergewicht. Die Franzosen sahen mit mehrfachen:Interesse ans diese Kämpfe, der Adel der südlichen Provinzen betrach-tete sich mit den Grafen von Barcelona als stammverwandt, Familien-und Lehnsverbindung kreuzte vielfach die Grenze der beiden Länder. Sosehen wir 1062 den Grafen von Poitou sich erheben, den spanischenGlaubensgenossen zu Hülfe; ein großes Heer sammelt sich um seineFeldzeichen; ausdrücklich wird die Menge der ihn begleitenden Nor-mannen hervorgehoben?) Eine zweite Expedition unternahm etwa1076 Herzog Hugo von Burgund, derselbe, den religiöser Drangzwei Jahre später nach Clugnift trieb. Auch mit ihm waren Frei-willige in großer Zahl, und gleichzeitig, vielleicht verbunden mit ihmüberschritt der Graf von Roucy mit päpstlichen Freibriefen und könig-licher Heeresmacht die Pyrenäen?) Die Spanier selbst entwickeltenihre Kräfte nicht minder glänzend, da fiel Toledo, da wurde Sevillaauf der einen, Saragossa auf der anderen Seite bedroht, in Kurzem,so schien es, würde der Halbmond aus dem Lande ansgerottet sein.Jndeß vereitelte alle diese Hoffnungen das Eindringen der Almora-bethen, die damals gerade ihre afrikanischen Eroberungen vollendethatten; als Jussus ben Taschfin seine Schaaren über die Meerengeführte, zogen allerdings auch französische Streitkräfte den Castilianernzu ft, aber in der Schlacht bei Zalacca erlitten die Christen eine voll-kommene Niederlage?) In höchster Bedrüngniß hielt Alfons kräftigaus, und ein Heer, stattlicher als man je gesehen, kam ihm aus allenGegenden Frankreichs zu Hülfe?) Wieder erblickte man eine Menge

1) Otrron. Nultsnc. uä u. o. Daß diese Angabe der des 8iZst>. Otsrndl.ad u. 1063 derogircn muß, ist offenbar.

2) t?rs§. bist, Vimre. x. 88 bei Oueiresira t. IV. Die Urkunden beiklar,ober trist, äe Horn-KOKns t. I. x. 271 lassen für den Zug die Zeit vonMai 1076 bis Februar 1077 frei, wonach denn die Zweifel der Xrt. ä. v. 1.ä. t. XI. x. 42 zerfallen.

3) OlrsK. Reg-, I. 6 flg. 8riA6r vita Imä. Or-ossi I. 5.

4) Otrron. Imsit. an. 1125 (klorss t. 14).

5) Die Chronologie für die Schlacht bei Aschbach Almoraviden l- x. 343.

6) Otrron. Natloue. aä u. 1087. it'r. trist. IH. p. 89 mit den Noten bei

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