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Geschichte des ersten Kreuzzuges
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sinnlichen Lebensunterhalt bedarf rc?) Einem ähnlichen Verfahrenbegegnen wir in der Auslegung der heiligen Schrift bei den berühm-testen Männern; ich erwähnte jener Deutung des Horeb bei PeterDamiani, feine Briefe sind voll von entsprechenden Beispielen. SelbstAnselm von Cauterbury, der weiter, als irgend ein Mensch seinerZeit von jener Schwärmerei entfernt war, ist in diesem Punkte davonberührt; seine Homilien über Schriftstellen betreten stets denselbenWeg, er findet überall die Verhältnisse der Gegenwart, oft durch diesonderbarsten Vergleichungen, in den Worten des Heilandes wieder?)Bedenkt man, wie fest diese Männer zugleich an den wörtlichen Sinndes Evangeliums glaubten, wie ferner die Allegorie ihnen nicht einezufällige Aehnlichkeit, sondern eine wesentliche Identität enthielt, soerscheint auch hier das Streben nach sinnlich realer Gemeinschaft mitdem Himmel deutlich ausgesprochen; es ist derselbe Sinn, in welchemDamiani jene Exegese unternahm und durch blutige Geißelungenseinen Geist zu erheben versuchte.

Auf das Schlagendste aber erscheint der Drang auf materiellesErgreifen des Mysteriums in dem Abendmahlsstreite, welcher durchBerengar von Tours und Lanfrank begonnen, bald das ganze Abend-land mit seinem Geräusche erfüllte. Man wird die Heftigkeit undden Inhalt jener Meinungen aus das umfassendste gewahr: zweiCoucilien verdammen den Gegner, ohne seine Rechtfertigung gehörtzu haben, zweimal scheitert Hildebrand, vor dessen Blick sonst dieGeister der Menschen zusammensinken, an der Hartnäckigkeit dieserEiferer. Endlich muß Berengar ein von dem Cardinal Humbertaufgesetztes Glaubensbekenntnis; unterschreiben: in der Hostie werdeder wahre Leib Christi von den Händen des Priesters zerbrochen,von den Gläubigen betastet, von ihren Zähnen zerkaut. Er thut es

1) lürlb. spist. trist. 40, bei Ouslrssns t. IV, 96 in der Sammlung seinerWerke.

2) tzuoä in Isetions Lvangslisa, sagt er z. B. Normt 14, äs uns rsAnto(dem Hauptmann zu Capernaum) st sing ütio sinAutarrtsr kaotum snärviinns,Nuinano Asuori Asnsratrtsr eonsonars viästninns, sr in^stionm rntstlse-turn snxsrLsisi littsras eos-ptsmus. Run interprctirt er: erat guiäarn rsgu-lus, der Mensch war rsx im Paradies, nach dem Sündenfalle aber nur noch,rsKuIns; das Jücherfcct sr-at zeigt, daß er seine frühere Substanz verloren habeder Sohn, der ihm gestorben, ist die sündige Seele rc.