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liefert für deren Geschichte durchaus unentbehrliche Angaben. Er isthier ganz als Augenzeuge zu betrachten; seine Beschreibung ist genauund anschaulich; er zeigt nichts was glänzend, aber auch nichts wastäuschend erscheinen könnte.
Sein großes Werk hat im Mittelalter einen seltenen Beifall ge-funden, der allerdings dem persönlichen Ruhme des Autors wenigzu Gute gekommen ist, da einige seiner zahlreichen Copisten die ihmgebührende Anerkennung für sich selbst erworben haben, so daß erstin: 19. Jahrhundert durch die Forschungen von Pertz und Waitz dieVerdienste Ekkehard's wieder an das Tageslicht getreten sind. Diemeisten der seine Erzählung wiederholenden Schriften*) haben füruns kein Interesse; über die Benutzung des Hierosolymita reichenfolgende Notizen aus.
Der sächsische Annalist, der sich im Ganzen streng an Ekkehardhält, rückt in die Angaben über den Beginn des Kreuzzuges eine denEremiten Peter hervorhebende Stelle der Rosenfelder Annalen ein,die unten näher zu besprechen ist, außerdem wird der Fürstenkatalogmit einigen neuen Namen bereichert. Dann sind einige kurze An-gaben verschiedener Jahrbücher zu nennen, die sich freilich fast nurauf die Notiz beschränken, auf Antreiben Peter's des Eremiten seieine unzählige Volksmenge nach Jerusalem aufgebrochen und habediese Stadt den Heiden entrissen, nachdem sie vorher die Juden ge-waltsam zur Taufe genöthigt. Es sind das die ^nnalos ^Viroi-burA6N868, Lrunvilar6ii868 und H1Iäs8li6iiii6N868ch; daßsie ein und dieselbe Nachricht mittheilen, ist deutlich und bei denersten hat schon Pertz ans ihre Benutzung Ekkehard's aufmerksam ge-macht?) Ich führe sie hier nur an, um damit jeder Folgerungentgegenzutreten, als könnten sie für den Einfluß Peter's des Ere-miten mehr als Ekkehard selbst beweisen.
Otto von Freisingen machte bedeutendere Auszüge aus Ekke-hard in dem siebenten Buche seiner Chronik*'), jedoch niit vielfachen
1 Angeführt Vvn Waitz 1. o. S. 12 und 18.
2) Die beiden ersten in den Llornnn. t. II, die letzten t. V.
3) In xrnsk. Man erkennt den Ursprung deutlich, wenn man etwa den^.nnal. 8axc> (Ustrus in ünilnis einsrsit llispaniaa ste.) und diese Annalennebeneinander vergleicht.
4) VII. e. 2.