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da liefern die Pilger große Schlachten nicht mehr mit Türken undSaracenen, sondern mit Schaaren von Löwen und Leopardei?), daschlägt der Herr die Augen der Ungläubigen mit dunkler Nacht, daßdie Christen sie nach Belieben niederwerfen können?) Mitten untersolchen Erzählungen erscheinen dann plötzlich Notizen von faktischerBedeutung, die nur aus der Mittheilung gut unterrichteter Augen-zeugen hervorgegangen sein können, die unsere Ansicht über die wich-tigsten Ereignisse des Kreuzzuges wesentlich verbessern Helsen?) Kurz,man sieht, wie der Verfasser seine Erkundigungen nach allen Seitenausgedehnt hat, ohne Frage ist er durch die mannichfachsten Aus-sagen der Teilnehmenden belehrt worden, Sage und Geschichte sindihm zugeflossen, er giebt beide wieder, ohne Kritik aber in treuerReproduktion. So belehrend er gut angewandt werden kann, so leichtführen seine Nachrichten den irre, der die Unterscheidung jener Ele-mente bei ihm vergißt.
Zum Schluß erwähne ich an dieser Stelle des Bruchstücksfranzösischer Geschichte im vierten Bande desDuchesn?); nicht als wäresein Ursprung aus dieser Quelle geradezu zu behaupten; die Er-zählung ist hiefür zu allgemein gehalten. Nur bei der Eroberungvon Jerusalem giebt sie einiges Detail, welches sich sonst nur beiBartholf wieder finde?); auch die Angabe, daß wegen der Dornen-krone Christi Gottfried keine irdische Krone getragen, findet sich hierzuerst, und zwar wird das Verdienst dieser Demuth den umgebendenBaronen, nicht dem Fürsten selbst beigelegt?)
Von Schriftstellern des 12. Jahrhunderts, welche Fulcher be-nutzt haben, finde ich noch drei, auf welche näher einzugehen ich michaber durch ihren gänzlichen Mangel selbstständiger Zusätze überhobensehe. Es sind, zunächst die Überarbeitung des Mönches Robert mit
1) S. 790. 2) S. 758.
3) So übex die Stärke des christlichen Heers gegen Kerbuga S. 741, überdie Verhandlungen vor Askalon S. 758, über die Angelsachsen im Orient S.725, S. 778 flg.
4) S. 85 flg.
5) Tancrcd habe für sich allein die Stadt bestürmt; nach der gewöhnlichenAnnahme ist er bekanntlich mit auf Gottfrieds Thurm.
6) Die gewöhnliche Version findet sich bei IVill. Naim, x: 143, Instor.vslli Sacn-i 6. 130, in der Vorrede zu den Assisen von Jerusalem und beiIViii. 1>r.