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Drittes Bucli.
Wiederum wälzte zum Thul sich hinunter der tückische Siemblect^,
und das:
— — flog dns Geschoß hin 2),
und das:
— h> u e c uz u fl> e ge n verlangend^),
und bas:
Fuhren hinein in di- Erde, statt gierig im Fleische zu schwelgend,
und das:
Ader die Spihe, sie fuhr durch die Brust ihm mor d ln st br en n e n d^z.
3. In allen diesen Ausdrücken erscheinen nämlich die Dingelebensthätig, weil ihnen Seele verliehen ist; denn das tückisch sein undmordlustcntbrannt sein u. s. w. sind lebendige Thätigkeit, und derDichter verband diese Prädikate mit den Dingen vermittelst der ana-logischen Metapher; denn wie sich der Steinblock gegen Sisyphos ver-hält, so verhält sich der Tückische gegen den, an welchem er seine Tückeübt. 4. Ebenso verfährt der Dichter in seinen allgemein beliebtenBildern mit den unbeseelten Dingen:
Uebergebogcn, beschäumr, vorn andere, andere Hinkens.
Denn hier ist in dem Ausdruck des Dichters alles Leben und Be-wegung. Es ist aber die nachahmende Darstellung des Dichters,welche diese Lebendigkeit hervorbringt
5. Hernehmen aber muß man die Metaphern, wie oben gesagtist 8), von verwandten und dabei doch nicht offen zu Tage liegenden
*) Homer Odyss. XI, 598 nach Aristoteles', wie mir scheint, richtigerLeSarr.
2- Homer, Jliad. XIII, 592 und öfters.
Sbend. IV, 126.
Ebend. XI, 574; eS ist dorr von den ihr Ziel verfehlenden Wurf-lanzen die Nede.
5> Hbcnd. XV, 542.
b) Aus Homers Ilias XIII, 794—800, wo das Heranziehen der TroischenStreiter in kampfgevrdneten Reihen mit den gegen das Ufer heranflutcnbenWestenreihen verglichen wird.
7) lieber den Begriff der nachahmenden Darstellung (der MimefiS) beiAristoteles s. meine Abhandlung zu Arist. Poetik S. 15 — 27.
2- S. das vorige Kap. §. 6.