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Aristoteles, Redekunst.
ich dazu wo nicht alle, so doch den größten Teil derVerweisungen ans seine eigenen Schriften oder, wenn rnanwill, „Vorlesungen" über andere Disziplinen, dergleichen sichin der Rhetorik folgende finden. Ans die Politik wirdoerwiesen I, 8, Z 7, während dagegen an einer andernStelle (I, 4, 12 fg.) eine solche Hinweisung fehlt und
nur gesagt wird, daß es die Aufgabe der Politik d. h.der Wissenschaft vom Staate sei, die dort in Rede stehendenGegenstände zu behandeln. — Auf die „Politieen-sammlnng" und die über welche
beiden Werke des Aristoteles von vr. Karl Stahr eben-so wichtige als interessante Aufschlüsse gegeben worden sindfinde ich eilte Anspielung in zwei Stellen der Rhetorik(I, 4, Z 8 und I, 8, Z 1). Von den Schriften
der logischen Disziplin finden wir die To pik (II, 23,ß 9; Z 13; III, 18, 8 6 :c.) und die Analy'tik (II, 23,^ 8 und III, 9 zn Ende) erwähnt; und ans der ästhe-tischen wird ans Vorträge oder Schriften über die Poe'tik(iv rrü; nepl noiTj'rl'/.Tst I, 11, H 29; II, 2, H 2; II, 2,^ 7; HI, 1, Z 10; III, 18, A 7) oder über die Poesie(Lv - 70 t; Trept Tivi^cmr), wie es II, 2, Z 6 heißt, verwiesen.Aber diese letzteren Citate, über welche an einem andern Ortegehandelt ist^, können für die Zeit der Abfassung unsererRhetorik um so weniger etwas beweisen, als es schlechterdingsunmöglich ist, mit Sicherheit zu bestimmen, ob sie vonAristoteles selbst herrühren oder späteren Ursprungs find.Bei manchen ist das letztere das wahrscheinlichere, währendbei anderen an einen spätem Znsatz von der Hand desAristoteles selbst zu denken ist.
Die frühe Abfassungszeit der Aristotelischen Rhetorikwird ferner bestätigt durch den jugendlichen Charakter,
20. Man findet dieselben in der Einleitung zur Übersetzung derAristotelischen Politik S. 48—67.
21. Zur Übersetzung der Aristotelischen Politik, Einleitung S. 6 ff.