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Aristoteles, Redekunst.
Feldherrn (S. III, 10 , Anmerk. 27) hinzunehmen — dieReihe derjenigen in der Rhetorik verkommenden historischenAnspielungen nnd Erwähnungen, deren Zeit mit einigerSicherheit ermittelt werden kann. Sie leiten, wie wir ge-sehen haben, samt und sonders auf dasselbe Resultat.
Eine andere Reihe dagegen bilden diejenigen histo-rischen Anspielungen, deren Zeit zu bestimmen mir nicht ge-lungen ist. Sie beziehen sich, soweit sich vermuten läßt,alle auf gleichzeitige oder doch naheliegende Ereignisse undTagesvorfälle, die zu der Zeit, in welcher Aristoteles dieseVorlesungen hielt, allgemein bekannt und Gegenstand desöffentlichen Interesses waren. Ja, eine derselben, der Streit-handel der Tene'dier mit den Sige'ern wird geradezu mitdem Beisatze „neuerdings" (^-- 77 . 0 -) angeführt." Zndieser Reihe gehören ferner: die Bezugnahme auf eineninteressanten Kriminalfall (I, 12 , H 10 ); auf eine Kaperci-geschichte, bei welcher athenische Kaper karthagische Handels-schiffe geschädigt hatten (I, 12, Z 18); auf eine Unter-schleissaffaire (I, 14, Z 1); auf den Bau eines neuenGefängnisses (I, 14, Z 4); auf den Kriminalprozeß des Kal-li'sthenes und Ergwphilos (II, 3 ,-8 13); auf ein Bonmotdes Jsokrates gegen EnthhMos (H, 19, K 14) nnd aufein anderes des Zollpächters Dio'medon gegen die Verächterseines Geschäfts (II, 23, Z 3). Dahin gehören ferner dieTagesanekdoten von Pra'tys und Phila'mmon (III, 11,§Z'l3fg.) und die Erwähnung des Schauspielers Phile'-mon und seines Vorfahrers bei einer kürzlich vorgekommcnenAufführung von der „Gerontomanie" des KomödiendichtersAnaraMdrides (III, 12 , Z 3, Anmerkung 8 ), der zur Zeitvon Aristoteles' erstem Aufenthalte zu Athen dort lebte unddichtete, nnd ebenso die Anführung einer geschickten Antwortdes Philo'krates, des politischen Gegners' von Demosthenes(II, 3, Z 13). Unbestimmt endlich der Zeit nach sind dieAnspielungen auf die Prozeßverhandlnng in Sachen des
17. Rhetorik I, 15, § 13.