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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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hier auS bis Mahabad finde» sich nur hier und da geringe Wasserfälle,Strom schnellen, (im SanSkrlr Katailvlpa d, d. Negenfluß), woraus sich derStadtname Kataduve erklären ließe, Ritter III, 4S7. SV8 f. V, 487. Ddrner607 »>, während Schwanbeck 36. durch eiovTriz an das Sanskritwort ilvipa d.h. Insel, etwa durch jene zwei Flußarme gebildet, erinnert wird.

De» AmystiS hält Männert 70. für den Patterea, den OxymagiS fürden Bogmuttp (?), welcher gegenüber von Monghir in den Ganges fällt.Die Pazalen, oder Dassalae des Plinius VI, lg, und des PtolemäuS VII, 2,15. wohnten in dem von der Jamuna und dem Ganges nmjlvssenen Land-striche Vankala. Diesen umstromt der Jrumati, d. h. der an Zuckerrohr reiche(Ritter III, 847), welcher nach Schwanbeck 35. (und bei Müller31 1 .) nament-lich im Ramajana erwähnt wird. Schwanbcck vermuthet, in der griechischenNamensform seien I* und D mit einander verwechselt, so daß eigentlich ÄFv-^errrx zu lesen sei.

13) Oer Flußname CrenniisiS stimmt nach Schwanbeck 36. mit dem Na-men der vielgcfeierten Stadt Varanasi <i- BenareS) zusammen, welcher, ausdem Namen zweier Flüsse gebildet, in allen indischen Flußverzeichnisscn anzu-treffen sei. In Betreff der sonst nirgends erwähnten Mathen erinnertSchwanbeck an das Sanskritwort Slaga-Ia, welches uns in dem altberühmtenReiche von Magadha begegnet (Ritter V, 285. 4S3. 508.), das in der Ge-schichte Budbha'S am Bedeutendsten hcrvortritt. Lassen II, 65 ff. Ärrianzählt hier siebzehn, oder mit dem JvbareS 8, 5. ( Jomane« (Plin. VI, >7,IS.), Jamuna, nach Fvrbiger 486. Anm. 83. N. E. IV, 226.) achtzehn Flüsseauf. welche theils auf dem rechten, theils auf dem linken Ufer des Ganges indiesen Strom münden (Ford. 485 ff ). Nach PliniuS VI, 18- sind es derenneunzehn, welchen er Cap. 17. »och den PrinaS beifügt. Als ein weitererZufluß des Ganges erscheint bei Strabo 7lg der Krokodile und Delphine näh-rende OedaueS (wohl der DpardeneS des Curtiu« VIII, 3V, g und das. Mühell),unter dem GroSkurd und Kramer die Jamuna, Männert und Forbiger (Hebers,des Strabo VI. Bdch. 2II). Anm. I4ll) den Brahmaputra, verstehen, der wohlfür einen Nebenfluß des Ganges gelten könne.

Ich Oer von Homer und Hesiod an vielgenannte Mäander, j. Meinderoder Bofuk M., d. i. der große M., durchzieht, bei Cclänä in Phrygien ent-springend, diese Provinz und Carien in vielen Schlangenwinbnngen. Ueberallsehr tief, aber nicht sehr breit, und nur für kleinere Fahrzeuge schiffbar, ver-ursacht er häufige lleberschwemmungen, und hat durch den vielen mir ihmziehenden Schlamm bei seiner Mündung in'S irakische Meer zwischen Mi>uSund Priene die Küste nach und nach um 3V 4V Stadien vorgerückt undehemalige Inseln mit dem Fcstlande vereinigt, Forb. IVZ f. N. E. IV,1352 f.

"> Von diesem größten und heiligsten aller indischen Ströme halte viel-leicht schon CtesiaS eine dunkle Kunde (Lassen II, 55g. 6 7V). Seinen Namenund Näheres über ihn, freilich nicht ohne llcbertreibungen (die größten überseine Breite und Tiefe s. bei Aelian Xat. -4n. XII, 41) erfuhr man in Europaerst seit Alexander. Nach dessen Begleitern war er 32 Stadien breit und Ivv