Don einander unterschieden, während doch ersterer Name nur NUS der dichte»rischen SanSkrilbezeichnung des Sone-FlusseS Illranjaralla d. h. der Goldnrmigevon MegastheneS hellenisirt ist, Ritter V, 508 f- 570 f. Ford. 486. Anm.86. Schwanbeck 36. Anni. Lassen I, 81 f. Am». I. II, 671. Er fließt beiPalibothra in den Ganges, Srr. 762. Wgl. über diese corrumpirte StelleStrabo eü. Kramer Vol. III, 208. — St. Croip, Kxamen Oes Ilistoriens6 ^Icx-lniIre-Ke-Orsnü 342 f. 2 eck. hält gar den Srannvboas für de» Brah-maputra, den ZwillingSbrudcr deS Ganges, Ritter Vl, >104. vgl. IV, 341 ff.— Der CossoanuS oder CofvaguS bei PliniuS VI, >8. ist die Koci, SanskritKauciki, Lassen 5S. Anni. 4. Diele drei Flüsse, und auch die zwei «drei) fol-genden werden von den übrigen durch bas Prädikat „schiffbar", wenigstens zurRegenzeit (Lassen 53. Ani». I.), unterschieden:
5) Den Sittocestis oder Sittocatis und den Solomatis hält Männert V,I. 6S. für zwei Nebenflüsse der Jamuna, den Sind und den Sadi (71 Fvrb.486. Am». 87 vermuthct darunter die Jamuna (?); eine abweichende Ansichtvon Benfey über den Solomatis s. bei Müller 311.
§) Im Sanskrit Oanäakavati, reich an NhinoceroS, Vanüakn, Lassen Anm.3. z. 57 f. j. Gunduk.
6> I. Tschumbul oder Sambul, ein Nebenfluß der Jamuna.
6) I. Namgvnga?
7) I. Gogra, von dem Sanskritworte kliargliara, Gebirgspaß, stammend,der größer der Zuflüsse deS Ganges, Müller 311. Fvrb. 485, nach dem (Anm.80) es jedoch auch der heutige kleine Fluß Gogari sein könnte, der mit demKoci vereinigt in den Ganges fällt, während demselben Gelehrte» PtolemäuSVII, I, 20. 2, >3. den Gogra mit dem Namen SarabuS, der Saroju imSanskrit (Lassen 56. Anm. 4), zu bezeichnen scheint.
b) OmaliS entspricht nach Schwandest 36. dem indischen Flußnamen Vimala.Deiner 606.
0) Der Name des Flusses CommenaseS stammt nach Nennel bei Lassen>30, der demselben beipflichrct, von dem Sanskritwort Karmsiiaca (die Zerstd-rerin der guten Werke). Das so benannte, unterhalb BenareS von Süden inden Ganges mündende Gewässer, auf dem ein so schwerer Fluch ruhen soll,daß kein Inder es berühren dürfe, ist freilich kein großer Fluß, aber Me>gastheneS kann ja, wie öfters in den Instica, so auch hier ungenau ercerpirtworden sein (Lassen Anm- 4. I2g f.). — CacuthiS, nach Männert 70. j.Gumry, der nördlich von BenareS in den Ganges fällt. — AndomatiS, Lnst-I-am-lti (blind, finster) ist vielleicht der Fluß Tamasa (finster), Lassen a. a. O.Den BolkSnamen Mandiandiner erklärt derselbe aus Dlaübjsnüina, südlich, sodaß diese zwei zuletzt besprochenen Gewässer Südzuflüsse des Ganges wären.
i") Katadupe hält Männert 03. für die heutige Stadt Hurdwar, einenvielbesuchten Markt der GangcSpilger, wo die beiden wasserreichsten Arme desStromes, der Bhagirathi und der Alakananda, vereinigt durch das Thor(Dwara) des Hara (Name eines älteren mit Siva vereinigten Gottes, derKraft bedeutet Lassen 782) in das Tiefland von Hindostan Hervorbrechen. BonArrian'S Jnd. Nachr. 5