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die dafür vorgebrachten Gründe, entlehnt von, Hasse AntipaterS gegen seine»König, und von de», Umstande, dass durch die Macht AntipaterS und derThronfolger aus »'einer Familie, welche die ganze Sippschaft Alexanders auSge,rottet hätten, nie wider ste erhobene Anklage unterdrückt worden sei, sindScheingründe. Sie werden durch de» aus den Tagebüchern ersichtlichen Ver,laus seiner Krankheit und durch die stufenweise, aus seiner fortgesetzten Maß,losigkeit im Trünke gan, erklärliche Entwicklung dieser Krankheit sattsam wider-legt, so wie durch die Gegenbemerkungen Plutarchö ^lex. 77 vgl. v- tuenäa8»»it. 5: OlympiaS, die Feindin Antipater« habe jene Anklage gegen densel,den in Umlauf gesetzt; auch habe sich an der Leiche Alexanders, welche dochzudem unter einem glühend heißen Himmelsstriche längere Zeit »»bestattet ge,blieben sei, keine Spur von einer durch Gift ungerichteten Zerstörung gezeigt;endlich durch die von Niebuhr (Vorträge II, 506) beigebrachte Notiz: alle»Gifr im Alterthum tödtet in 24 Stunde», oder wirkt ganz schleichend; Ale-xander aber war ll> —>2 Tage krank. — Eine schnelle Tödtung wird nament-lich auch durch da» hier in den Worten: sp berührte Gilt,
wasser von NonacriS bewirkt, Plut. u. C. a. a. O. Plin. U. di. XXX, IK.Brunk, Lnalsct. grnec. III, 182. Pausa». VIII, 18. Letzterer endlich in dercitirten Stelle läßt die Sage von des König» Vergiftung unentschieden:
ou'x oess«, Hk/o/rkpov 6s oecsce. — Wenn aber vollends Aristotelesals Giftmischer bezeichnet wird (Arrian, Plut. Plin.I, so ist zwar einzuräumen.daß das Verhältnis; zwischen Lehrer und Schüler insbesondere durch die auchbicr erwähnte Katastrophe de« CallisthencS (ob. IV, Iv, l. l4. 3) an derfrüheren Innigkeit eingebüßt habe, allein in de» mörderischen Haß ist eS dochnicht umgeschlagcn, welche» man bei einer Theilnahme des Philosophen an derVergiftung des Königs vvraussetzcn müßte, Geier. Alex. u. Aristot. 228 ff. —Dropsen. Gesch. d. Helle». I, 7»5 ff. über die Sage von Alexanders Vergif-tung; R. E. I, 725 f. 2. A. St. Cr. 4SK ff. Gr. V24. Anm. I8S.
2) Auch dieser viclverbreitetc» Sage (Viod. XVII, I l7. Justin XII, 13,7 ff. Sen. Lp. 8Z> tritt Plutarch ^lex. 75 mit Recht entgegen.
Diese Anekdote, von ZonaraS Lnn-ll. IV, 8 aus Arrian gläubig aus-genommen, der ste doch mit Grund bezweifelt, konnte St. Croix Nichts weni-ger als unwahrscheinlich finden.
28.
Unter Beziehung aus die Angabe Plutarchs l^lcx. 3, lk. Laml». lg.vgl^Aelian V. U. II, 25), daß der DästuS der Macedonier dem Thargclionder Athenienler entspreche <N. E. IV, 1822 ff.) hat Jdeler cAbhandlungen d.histor. philvlog. Klasse d. kön. Prcnß. Akad. d. Wissensch. 1820—2l 2kl ffund die Ergebnisse seiner dortigen Untersuchungen in Kürze vorgelegt, Hand-buch der Chronologie I, 404 ff.) nachgewiesen, daß Alexander am I I. oder IZ.Juniu« 323 v. Chr. gestorben ist, je nachdem man seinen Tod mit den Tage-büchern auf den 28., oder mit Aristobul auf den 30. DästuS setzt <Plut. Ll°x.