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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
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dessen Lage oder vermuthete Identität mit einer späteren oder heutigen Ort-schaft sich übrigens durchaus nichts Bestimmtes ermitteln läßt Dr. 471. Anm.6. Lassen >87 f. Anm. 3. Dörncr 452"). Alexander beschloß dasselbe zueinem vierten Steph. Byj. s. V. Alexandria erweitern zu lasse». Daendlich die 2l, 5 namentlich bezcichnete Oertlichkeit mit der 22, 3 berührtendurch de» rückdeutcnden Artikel rpr- 71 . idcutificirt wird und also anzunehme»ist, daß das oon Hephästio» begonnene Werk der Stadtgründung durch Lcvu-natus vollendet werden sollte, so kann von keiner weiteren Niederlassung dieRede sein, welche der König auf dem Gebiete der Oritcn beabsichtigt habe, dadie Worte t,/Nxivtg 22, 2 vom Gebiete, nicht aber von einer Stadt derOriten (Lassen >88 s. Anm. >1 zu verstehen sind, wie sich das ergeben wird,wenn man die drei Stessen 22, 3. 28. 5 u. VIl, L, 5 je für sich nach deminneren Zusammenhang ansieht und dann unter einander vergleicht: eine An-,sicht, der sich auch Dropsen 47 >. Anm. 6 znneigt.

22 .

VII, 5, 5. Inck. 23, 5 u. das. Schmiedcr. Diod. 105.

2) R. E. V, 3vl f. Wiuer, Bibl. N. W- B. II, >26 f.

^«)N. E. v, 4IL. Str. 721. Lassen I, 288 f. An,». 3 Winer 137.

4> Str. 722.

5) Eine Akazienart, Dioscor. I, >32 f. Dörncr 455""). Str. 720, 722 f.7S7. Schneider bei Kr. 254.

23.

i) Bei griechischen und lateinischen Schriftstellern gewöhnlich Gedrosia,bei Diod. >05. ist im Osten von Indien, im Norden von Ara>

chosia, Drangiana und der carmanischcn Wüste, im Westen von Carmania, imSüden vom indischen Meere begrenzt, i» seinem nördlicheren Thcile fruchtbarund hinlänglich bewohnt, in seinem südlicheren, durch den Alexanders kvtägigerRückmarsch ging, größtentheilS Sandwüste, enthält jedoch um die zahlreiche»,aus den nördlichen Gebirgen herkommenden Flüsse her auch angcbaute und be-wohnte Striche. Seine Einwohner, mit den Arachosiern, Drangianern u. s. w.zum große» weitverbreiteten Stamme der Arier gehörig, zerfielen in mehrereeinzelne Völkerschaften, Ick. 22 32. F. 526 ff. Ritter VIII, 7ll, 721 f. Der Zug, in der zweiten Hälfte des Sommers unternommen, weil dannder Regen Flüsse und Brunnen anschwesst, und meist >500 Stadien vomMeere fortgeführt, war dennoch mit ebenso großen Beschwerden als Verlustenan Menschen, Thieren, Geräthschasten und Gepäck verbunden, und seine Notherreichte erst mit der Ankunft der Makedonier in GedrosicnL Hauptstadt Puraihr Ende, Cap. 2327, I. Str. 68«, 721 ff. Diod. 105. Plut. LIex. 66.C. IX, 40. I I ff. Daß di- Schilderungen davon bei den Historiker» im Gan-ze» nicht übertrieben seien, beweist u. A. die Beschreibung der traurigen Be>