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die Weisheit dieser „Sophisten der Inder" (Lossen I, 5NI ff.) verweist Arrianseine Leser »ns seine In-Ilca, wo wir ZN Cop. 11, Weiteres darüber hören undbemerken werde».
17.
*) Noch Str. 690, 700 f. bildet der Indus, mit zwei Armen ins süd-liche Meer mündend, die Insel Pottolene, ähnlich dem ägyptische» Delta, undnoch Onestcritns, nicht so noch Strobo, diesem on Größe gleich, während sicArrion hier noch größer und I»d. 2, ü nicht kleiner als dasselbe nennt.Gleichwie so schon die Alten über die Größe des JnduL-Dclta'S in ähnlicherWeise und aus denselben Gründen, wie über die Breite und Tiefe des Stro-mes vgl. Anm. s z. Cop. l4 ob., selbst schwanken oder von einander abwei-chen: so herrscht auch über die Zahl der jenes umschließende» MündungenMeinungsverschiedenheit unter ihnen. Arrion (18, 2. 20, l. V, 4, I), Strobound Melo III, 7, 57 reden von zwei, der l?erlplu8 Dior, tilrvtlir. 38, 5 oll.C. Müller und Ptolem. VII, l, 28 von sieben Mündungen. Die heutigenöstlichen JnduSarme, der Kvri und Sir, sind fast nur als vertrocknete Ostormcdes JnduS-Delta'S (etwa wie der Pelusifche des Nildclto'S) onzusehe», nndjenes schwindet daher, einem bedeutenden Theile seiner Ausdehnung noch, ausdem großen Delta, von Hoiderobod ans, dos 2 4 gcogr. Meilen fern vomMeere on der inneren Deltosvihc liegt, in ein kleines, kaum ein Vicrtheil desgroßen ouSmochendeS, zwei Stunden von Totto abwärts, zusammen, welchesletztere 15 Meilen vom Meere entfernt ist. Dieß kleine Delta ist auf diegrößere» zwei westlichen Hauptarme des Indus, Baggar und Sota beschränkt;beide spalten sich nachher vielfach nnd siche» durch viele Zwischenrinnen miteinander in Verbindung. Das Delta des Indus, obwohl ein angcschwemmteSund reich bewässertes Land, ist doch von der Natur viel weniger begünstigt,als das des Ganges und des Nils. Denn Strom und Meer und landeinwärtsdicht verwachsenes Gestrüpp entziehen einen bedeutende» Theil des Bodens demAnbau, dagegen laden jene zu Fischfang, so' wie z» Schiffahrt »nd Handel ein.Daher beschloß Alexander die bedeutende Stadt Pattala (Str. 7lll), derenName „SchiffSstotion" schon dazu cinlud, zu einem Houptvrtc des Verkehreszwischen Indien mit seinen vielen und kostbaren eigenen oder durch den nvrd-und ostasiatischcn See- und Binnenhandel ihm zngchenden Produkten (Dr. 456.N. E. IV, 128 ff., Lassen I, 23 7 ff. II, 5 lg ff.) und de» Provinzen seinesReichs am persischen und arabischen Meerbusen umzuschaffcn. Pattala selbstist oberhalb HaiderabadS wahrscheinlich bei Bramahnabod, nach Keunedy beiGrote 607. Anm. >34 dagegen in der Nähe von Schwa» zu suchen. DerName des Fürsten von Pattala endlich kommt nur bei CurliuS IX, 34, 28vor und lautet Möris, woraus den» v. Bohlen I, 91 unter Vergleichung von
bei Hesych. als Namen der indischen Könige das indische Maharadja, d.h. Großkönig herausliest, indeß Lassen das nach seiner Meinung unrichtigeMöriS durch SoriS ersetzt, und dieses ans dem indischen Sourja erklärt, wo-Arrian's Anabasis. 11