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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
Entstehung
Seite
158
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das von diesem, so wie von Sintenis und Hartmann aufgenommene

bildet vgl. Pansan. VIII, 23, 2 zn ersetzen. Noch bemerkt Arrianin dieser Stelle, der AeesineS nehme auch den HyphasiS auf und fließe dann inden Indus, während er dagegen Inil. 4, 8 f. behauptet, der HydraoteS nehmeden HpphasiS und »och zwei andere Flüsse auf und fließe dann in den AeesineSund dieser in den Indus. In Wirklichkeit aber fließt der HyphaslS, j. Byas,der kürzeste dieser Ströme, in den Esatadru <s. ob. Anm. 4), der von astenfünf den längsten Lauf hat, und mit diesem vereint erst in den AeesineS; dervereinte Fünfstrom, der bei Mittun in den Indus fließt, heißt Panchanada,wie das ganze Land Persisch Penjab, Lasse» I, SS. Muster z. I»->. a. a.O. 312.

6) In der Angabe der größten, der mittleren und der geringsten Breiteund Tiefe des Indus herrscht schon bei den alten Schriftstellern zum Thcil jemit sich selbst und natürlich noch mehr unter einander bedeutende Verschieden-heit- So bei unserem Arrian, wenn man diese Stelle mit den zwei anderenV, 4, 2 u. 20, g vergleicht, wo er denselben Gegenstand bespricht. NachStrabo 700 werden ihm bald als größte Breite ivv Stadien, bald als Mit»telzahl 5V, und die geringste 7 bcigemessen, während bei demselben 7VI One-sicritnS ihm etwa 200 Stadien beilegt. Plinins endlich VI, 20 erklärt: der In-dus ist nirgends breiter als SU Stadien oder tiefer als LU Schritte. Jederdieser verschiedenen Angaben läßt sich eine gewisse Berechtigung zncrkennen,wenn man bedenkt, daß auf die Größe aller Flüsse und so namentlich der in-dischen die Jahreszeit mehr oder weniger Einfluß ausübt, und wenn man beiv. Orlich a. a. O. >IK liest: in trockener Jahreszeit wechselt die Breite desIndus von Bakkar bis zum Meere durchschnittlich S8U Schritte: bei Heidrabadhat er 6lK Schritte Breite und durchschnittlich 12' Tiefe, während der Zeitder Anschwellung dagegen 18 bis 20' u. s. w. vgl. Ritter V, 477.

IS.

1) Bei Diodor IU2 Sambasten, bei Curtius IX, 30, 4. Sabarcen, ein

mächtiges Volk, zwischen dem AeesineS und JndnS seßhaft, mit demokratischerVerfassung. ArrianS läßt ans einen Kampf mit ihnen

schließen, nach einer andern Tradition bei Diodor verstehen sie sich, obgleichwohl gerüstet, doch durch den Anblick der makedonischen Flotte cingeschüchtert,zu huldigender Unterwerfung. lieber ihren Namen s. Lassen II, 173. Anm. I.Inck. 4, 8 seht in diese Gegend die Astryben.

2) Anm. I z. V, 22.

Die Vasati des Mahabharata, eines der freien Völker, die Brahmanc»zuließen. Lassen 172. Anm. 4.

4) Sowohl Reiterei, als Fußvolk II, 7, 8. S, 3.

Diese die Fünfte bei Steps). Byj. 8. V., lag in der

indischen Landschaft Opiane. Zn einem Gliede in der Emporienkette für dengroßen indische» Welthandel bestimmt, sollte sie wohl da gegründet werden,