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stürzen wollen, um durch sein Verschwinden aus der Mitte der Men-schen bei der Nachwelt desto sicherer die Meinung zu hinterlassen, daßihm von einem Gotte die Abkunft und so auch zu den Göttern dieHeimkehr beschicken worden sei. Allein seiner Gemahlin Roxanc seisein Weggehen nicht unbemerkt geblieben, vielmehr von ihr zurückge-halten, habe er aufscufzend geäußert, sie mißgönne ihm den vollstän-digen Ruhm, ein Gott geworden zu sein ^). Auch diese Dinge willich ausgezeichnet haben, mehr, um nicht das Ansehen zu gewinnen,als sei ich mit dem Dasein solcher Sagen unbekannt, als weil ich siefür glaubwürdig erachte.
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So starb denn Alexander in der hundert und vierzehnten Olym-piade, während Hegesias in Athen Archon war ^). Er lebte zweiund dreißig Jahre, und vom drei und dreißigsten noch acht Monate,wie Aristobul sagt: König war er zwei und dreißig Jahre und jeneacht Monates. Von Körperwar er sehr schön und äußerstthätig^); sehr rasch in Ausführung seines Willens, höchst mannhaft,ungemein ehrgeizig, in hohem Grade gefahrliebend und im Götter-dienste sehr aufmerksam °), in leiblichen Genüssen sehr enthaltsam?),in geistigen für Lob allein unersättlich ; bei einem noch ungewissenStand der Dinge war er ebenso geschickt, das Erforderliche zu ersehen,als höchst glücklich, aus klar vorliegenden Verhältnissen die wahr-scheinlichen Folgen zu errathen, und ungemein erfahren, um ein Heerzu stellen, zu bewaffnen und auszurüsten, den Muth seiner Soldatenanzufeuern, sie mit guten Hoffnungen zu erfüllen und die Furcht inden Gefahren durch seine Furchtlosigkeit zu verscheuchen: zu demAllem war er wie geschaffen. Und daher ging er auch bei Allem, woauf's Ungewisse zu handeln war, mit der größten Zuversicht zuWerk, und wo cs galt, durch Ucberraschung dem Gegner einen Vor-heil abzugewinncn, verstand er es ganz meisterlich, demselben zuvor-zukommen, bevor dieser etwas der Art auch nur von fern her be-sorgte In Erfüllung von Verträgen oder mündlichen Zusagen
Arrian'L Annabasis. 9