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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
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noch die Hand gereicht '). Ferner erzählen die königlichenTagebücher: in dem Tempel des Serapis^) haben Pithon und Ma-lus und Demophon und Peucestes, außerdem Cleomcnes und Meni-das und Seleucus übernachtet^) und den Gott befragt, ob eS fürAlexander gerathener und besser sei, sich in den Tempel des Gottestragen zu lassen und unter flehentlichem Gebete von dem Gotte seineHeilung zu erwarten: und da sei ihnen von dem Gotte der Bescheidgeworden, er solle sich nicht in den Tempel bringen lassen, vielmehrbleiben, wo er sei, und dann werde es besser mit ihm werden. Dießhaben seine Vertrauten gemeldet, und bald darauf sei Alexander ge-storben, als ob das wohl jetzt für ihn das Bessere gewesen. Nichtsehr abweichend hievon lautet der Bericht bei Aristobul und auchbei Ptolemaus. Einige erzählen auch noch Folgendes: seine Ver-trauten haben ihn gefragt, wem er das Reich hinterlasse, und seineAnwort sei gewesen: dem Wackersten^). Anderen zufolge fügte erdieser Aeußerung noch bei: er sehe, daß seinetwegen ein großer Lei-chenkampf Statt finden werde.

27 .

Ich weiß, daß über Alexanders Ende noch vieles Andere aufge-zeichnet steht, so namentlich, daß ihm von Antipater Gift geschicktworden und daß er an dem Gifte gestorben sei; daß Aristoteles, derdes Callisthenes wegen jetzt vor Alexander Furcht hatte, dem Anti-pater das Gift ausfindig gemacht, und Cassander, der Sohn des Anti-pater, es überbracht, und zwar, wie gleichfalls Einige versichern, imHuf eines Maulthiers überbracht, und Jollas, CassanderS jüngererBruder, es dargereicht habe. Jollas sei nämlich königlicher Mund-schenke gewesen und von Alexander kurz vor seinem Ende noch etwasgekränkt worden'). Einige behaupten, daß auch MediuS, als derLiebhaber des Jollas, an der That Theil genommen, denn er sei esgewesen, der Alexandern zum Schmause veranlaßt; daß diesen nachdem ersten Becher ein stechender Schmerz befallen und er wegen desSchmerzes sich vom Gelage zurückgezogen habe 2). Einer hat sichsogar nicht entblödet, niederzuschreiben, Alexander habe sich, als ergemerkt, daß eS mit seinem Leben auS sei, mit in den Fluß Euphrat