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Allein — wie einsam eine bleicheVerlorne Molke schwimmt im Blau,Das ringsum klar sich ansgcbrcitet,Worauf nur sie als Schatten schreitetUnd störend an dem Himmel gleitet,Wenn froh die Welt, die Lüste lau.
11.
Ein Wechsel kam in mein Geschick,
Mitleid in meiner Wächter Blick,
Nicht sagen kann ich, wie cs kam,
Da sic gewöhnt an Leid und GranuGenug — man ließ die Kcttcnlasten,
Seitdem ich sic zersprengte, rasten;
Frei könnt' ich nun nach allen SeitenDurch meine finstre Zelle schreiten,
Und ans und nieder, kreuz und querSchritt rastlos ich nun hin und her.
Und rund um jeden Pfeiler dannKehrt' ich zurück, wo ich begann.
Nur einer Stelle wich ich aus:
Der Brüder rasenlosem Haus;
Bedacht ich, wie so leicht mein TrittEntweihend ihren Staub beschickt,
Ward mir der Athen» eng und schwer,
Und krank das Herz, — kaum schlug cs mehr.
12 .
Ich grub der Mauer Stufen ein, —Nicht, daß ich drauf entfliehen wollte;Denn Alles lag ja nntcr'm Stein,
Was mir oon Menschen Liebe zollte.