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Dumpf dcs Gewohnten wieder innc,
Ich sah des Kerkers Wall und ThorRings langsam wieder, wie zuvor.
Ich sah, wie sich der Sonne SchimmerHcrcinstahl, schüchtern so wie immer,
Doch durch den Spalt, woher er kam,Schlüpft auch das Vöglci», traut und zahm,Viel zahmer, als im grünen Hag;
Ein Vögelchen mit blauer Schwinge,
Sein Lied erzählte tausend Dinge,
Und mir nur, meint' ich, galt sein Schlag!Ich sah noch seines Gleichen nicht,
Auch kommt mir's nie mehr zu Gesicht.
ES fehlt' auch ihm wol an Genossen,
Doch war cs nicht wie ich verdrossen,
Es war gekommen, mir zu lieb,
Da Keiner mich zu lieben blieb ;
Und lenkte wieder meinen SinnZum Fühlen und zum Denken hin.
Nicht weiß ich, ob zuvor cs frei,
Ob eurem Käfig cs entflogen? —
Zn gut kenn' ich die Sklaverei,
Nicht wünscht' ich, Vöglein, dich betrogen!
Wie? oder ob vom Paradies
Ein Gast in Flügeln sich mir wies?
Verzeih mir Gott, daß ich dies dachte,
Was lächeln, mich und weinen machte,
Dcs Bruders Seele könnt' cs sein,
Die wieder kehrte bei mir ein.
Doch endlich flog cs fort — es warEin Thicrchcn — nun erkannt ich's klar;Denn Jener ließ mich ohne QualNicht so allein znm Zweitenmal,
Allein — wie in dem Sarg die Leiche,