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Mir war dir Erde, dir NaturHinfort ein grösster Kerker nur,
Wo mir kein Kind, kein Vater weilte,Nicht Einer, der mein Elend theilte.
Ein Glück! denn ferner Liebe MachtHält' nur zum Wahnsinn mich gebracht!Nein! nur des Fensters GitterlochWollt' ich erklimmen, einmal nochMit stillen sehnsuchtsvollen AugenDen Duft der fernen Berge sangen!
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Ich sah sic — noch so ganz die alten,Fremd nicht, wie ich jetzt, von Gestalten;Zn Häupten tausendjährgcn Schnee,
Zu Füßen gränzenloscn Sec;
Die blaue Rhone sah ich blitzen,
Die Ströme hört' ich hüpfend spritzenDurch offne Büsch' und Fclsenritzen,
Sah fern die weiße Stadt sich breiten,lind wcißre Segel flatternd gleiten.
Auch war ein kleines Eiland nah,
Das lächelnd mir ins Auge sah,
Das cinzgc war's zugleich:
Ein kleines Eiland schien cs nur,
Kaum breiter, als die Kerkcrflnr,
Doch standen hoch drei Bäume drin,
Und Verzinst wehte drüber hin,
Und ringsum schlug die Flut emporUnd droben wuchs ein BlumenflorAn Dust und Farben reich.