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9.
Was aus mir ward in dieser Gruft —Mir ward es »ic nnb nimmer klar,
Zuerst entschwand mir Licht und Luft,
Und dann das Dunkel gar.
Nicht denken, fühlen könnt' ich — nein!War unter Steinen selbst ei» Stein:
Mir kaum bewußt, was ich empfand,
Ein Fels, den Nebel nur umwand.
Denn grau war Alles, leer und bleich,
Der Nacht nicht — noch dem Tage gleich,Selbst das mir so verhaßte LichtDer Kcrkerhöhlc war es nicht;
Nur Leere, die den Raum vernichtet,
Ein Starren, das auf nichts gerichtet,Nicht Sterne gab's, nicht Erde, Zeit,
Nicht Wechsel, Tugend, Schlechtigkeit, —Ein schweigend Athmen immerdar,
Das weder Tod noch Leben war,
Ein Pfuhl der Trägheit war es blos,Stumm, ewig licht- und regungslos!
t<>.
Ein Lichtstral fiel auf mich herniederEin Vöglcin war's, das fröhlich sang,
Jetzt schwieg cs, dann begann cs wieder,So süß, wie's nie dem Ohre klang.
Mein Auge war des Dankes voll,
Bis cs von Thräncn übcrschwoll,
So daß ich in dem AugenblickNicht sah mein jammervoll Geschick;Ailmählig wurden erst die Sinne