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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
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Oft brach vor ihres Auges Glanze,Der, wenn er freien Arm erwürbe,

Sic gleich befreite lieber stürbeDer Liebling von des Vaters Weib,Steht bei ihr, Fesseln nm den Leib,Und sieht nicht, wie die Thräne fließt.Die sic um ihn allein vergießt.

Die Augenlider, wo sich zartViolcnblau dem Weiß gepaart,

So hold, so lieblich ist ihr Schein,Wic's je nur lud zum Küssen einSic drücken jetzt mit feuchter GlutDas Auge, das nicht schattig ruht,

Und dessen Blick vor Trübsinn schwillt.Da Thräu' aus Thräue nicdcrguillt.

tl.

Auch Hugo halt' um sie geweint,

Wenn es kein fremdes Auge sah;

Wie wenn das Leid zu schlafen scheint,

So stand er ernst und trotzig da.

Was auch für Gram der Busen hegt,

Die Menge sicht ihn unbewegt.

Doch wagt er nicht sic anzuschn:Erinnrung dessen, was gcschchn,

Sein Zustand, Liebe, Schuld und SchamDer Besten Haß, des Vaters GramSein zeitliches sein ewiges Loos,

Und ihrs und ihrs das denkt er blos,Denn anzuschaucn wagt er nichtIhr todtcnblcichcs Angesicht,

Sonst hätte für unsclgc Thatc»

Nur Reu' sein schwellend Herz vcrrathen.