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Jung beide — Sie, wie schön sie war!Er, wehrlos mit gebundner Hand —O Christus! daß ein Sohn so standVor seines Vaters Blick!
Vor seinem Herrn muß Hugo stehn,Und hören seinen Spruch ergehn:
Das tödtliche Geschick!
Doch scheint er unerschütterlich,
Ob auch kein Laut der Lipp' entwich.
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Und still und bleich, in stummer QualHarrt Parisina des Geschicks,
Wie anders, als das letzte MalErscheint im Saal der Glanz des Blicks!
Wo Edle, stolz ihr aufzuwarten,
Die Schönsten nachznahmcn harrtenDer Herrin liebevolle MienenUnd ihrer süßen Stimme Klang,
Wo Jeder ihrem Wink zu diene»
Und ihrem Reiz zn Huldgen rang: —
Ja — hätte da sic Gram gedrückt,
Wol Tausend wären aufgesprungen,
Und hätten ihre Wehr gezückt,
Bon ihrer Sache ganz durchdrungen.
Doch setzt? — Was ist mit ihr, mit ihnen?Kann sic befehlen, jene dienen?
In tiefem Schweigen, sorglos kühl,
Mit krauser Stirn, den Blick gesenkt,
So frostig Arm in Arm verschränkt,
Verbergend kaum ihr HohngefühlStehn Fraun und Ritter im Gewühl,
Und der Geliebte, der die Lanze