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Da hallet cin Schrill im nahen Gcfilt —
Ihre Wangen erbleichen, ihr Herz pocht wild,Da flüsterts im Laube ganz leiö und bange —Es hebt sich ihr Busen, cs färbt sich die WangeNur ein Moment — sic wird ihn grüßen —Schon liegt er schmeichelnd ihr zu Füßen.
Was kümmert Wechsel sie und Zeit,Was Welt mit ihrer Herrlichkeit?
Denn Himmel, Erd' und was da lebt,
Ist Nichts, wonach ihr Sehnen strebt.Gleich Todtcu sind sie unbekümmert,
Was droben, unten sic umgibt.
Als war' sonst Alles rings zertrümmert,Wenn Eines nur das Andre liebt.
Selbst ihre Seufzer sind Entzücken,
So tiefes — würd' cs nicht gewährt,
Des Glückes Taumel müßt' erdrückenDie Herzen, wo solch Feuer gährt.
Wie stellte Schuld sich und GefahrIm stürmischsüßcn Traume dar?
Wird der, den Leidenschaft umgarnt,Jemals von Maas; und Furcht gewarnt?Wer hat den Augenblick bedacht?
Und doch ist er so rasch verbracht.
Ach! daß man erst erwacht erkennt,
Wie ganz der Traum sich von uns trennt!
4.
Mit zögernd schweren Blicken scheidenSic von dem Ort der schuldgen Lust;
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