Dic Stunde naht, wo Busch und -HagDurchtönt der Nachtigallen Schlag,
Für Liebende dic schöne Zeit,
Wo jeglich Wort wird Süßigkeit,
Wo Wasserklang und WindesschcrzMusik haucht in's verlass'nc Herz;
Dic Blumen sind mit Thau benetzt,
Der Himmel droben stcrnbcsetzt,
Die Blätter färbt ein düstres Grau,
Und tiefer glänzt der Welle Blau,
Helldunkel ist der Himmel zwar,
Doch sanftgcschwärzt — so dunkelklar,
Wie's ist, wenn kaum der Tag erlischt,
Und Zwielicht mit dem Mond sich mischt.
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Doch nicht zu lauscheu dem WasserfalleMied Parisina jetzt die Halle,
Und nicht ob des Himmels leuchtender PrachtDurchwandelt dic Fürstin dic Schatte» der Nacht;Und weilt sic auch in Este's Garten,
Jsts nicht der blühenden Blumen zu warten —Sic lauscht — doch nicht der Nachtigall,
Wol aber eben so lieblichem Schall.