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Scheint drauf des halben Mondes Licht.
Dies Schweigen ward nur unterbrochen,
Wenn ihren Ruf die Wacht gesprochen,
Und wenn der Hengste Wiehern tönt,
Das dann am Hügel wiedcrdröhnt;
Und das Gesumm im wilden HeerRauscht Blattern gleich oon Strand und MeerDa plötzlich vom Muezzin erwachtDer Ruf zu dem Gebet der Nacht;
Es zieht sciu klagender GesangWie Geisterlaut das Feld entlang ;
Melodisch zwar, doch traurig lind,
Wie Harfensaitcn rührt der Wind,
Solch einen überlangen Ton,
Wie keinem irdschcn Mund entstehn.
Er deuchte Jenen in dem WallProphctcnruf vom nahen Fall:
In der Bclagrcr Ohren drangEr grausig selbst und ahnungsbang.
Ein unbestimmter jäher Laut,
Daß Plötzlich jedem Herzen graut,
Bis cs dann rascher pocht vor Scham,
Daß solch Gefühl cs übcrkam,
Wic's oft bei Todtcnglockcn wallt,
Wenn Fremden auch dies Läuten galt.
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Das Zelt von Alp war nah am Strand,Der Ton und das Gebet entschwand,
Die Rund ist um, gelöst die Wacht,
Schnell jeglicher Befehl vollbracht.
Die Nacht war bang, die zweite schon,
Der Morgen muß ihm nun den Lohn